OB Andreas Haas verabschiedet die Theresenschüler zum Saubermachen. tb-foto: Stadt

Ramadama

Schüler machen ihre Stadt ein Stück sauberer

Germering – Vier Klassen der Theresengrundschule haben die Stadt ein Stück sauberer gemacht. Im Rahmen der jährlichen Ramadama-Aktion, die die Stadt mit jeweils einer Grundschule durchführt, waren drei 3. und eine 2. Klasse einen Vormittag lang im Einsatz, um die Waldgebiete rund um Harthaus von Müll zu befreien.

Bevor die Kinder mit ihren Lehrerinnen ins nasskalte Germering losgeschickt wurden, wurden sie von Thomas Wieser und Astrid Koller, die die Aktion für die Stadt organisierten, mit Handschuhen und Müllsäcken ausgestattet. Die Klassenleiter bekamen noch einen regenfesten Stadtplan mit auf den Weg, um das ihnen zugeteilte Sammelgebiet und den Ablageplatz für die gefüllten Müllsäcke zu finden. Gegen den Hunger unterwegs gab es noch fair gehandelte Bananen.

Rektorin Monika Lassak empfand die Tatsache, dass ihre Schule für die Teilnahme am Ramadama ausgewählt worden war, als Glücksfall. „Das passt genau zu unserem Jahresmotto: Reserl macht mit – der Umwelt zuliebe“, erklärte sie OB Andreas Haas, der sich vor Ort bei den Schülern für ihr Mitmachen bedankte. Die Umweltproblematik werde das ganze Schuljahr über eine wichtige Rolle spielen.

Den Kindern war das Schmuddelwetter übrigens ziemlich egal: „Das macht nix“, war immer wieder zu hören: „Ich habe eine Mütze und einen Schal dabei.“ Auch an den Schutz von Windhund Finn von Lehrerin Saskia Kuhn, der als eine Art Schulhund immer wieder im Klassenzimmer sitze und laut Schulleiterin Lassak beruhigend auf die Schüler wirke, war gedacht worden. Die Lehrerin hatte einen Regenschutz für ihn im Gepäck.

Der von den Schülern in gut zwei Stunden gefundene Müll wurde anschließend vom Bauhof eingesammelt und entsorgt. Mitarbeiter Willi Dörzbach schätzte den Ertrag auf rund einen Kubikmeter: „Einige Säcke waren nur halb voll.“  (kg)

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