50-Jahr-Feier

Sozialdienst: Der Gründer bleibt wichtig

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Der Sozialdienst hat zu seinem 50-jährigen Bestehen ganz besondere Geburtstagsgrüße eingeheimst. Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet sprach von einer Bereicherung des Lebens in der ganzen Region. Und Landratsvize Ulrich Schmetz stand dem nicht nach: „Der Sozialdienst war immer ein Vorbild für andere Kommunen.“

Germering– Vor 50 Jahren ist der Sozialdienst nach einer Initiative des Unternehmers und Gemeinderats Hans Mannhardt ins Leben gerufen worden. Bei der Jubiläumsfeier im Amadeussaal der Stadthalle wurde auf die Umstände der Gründung mehrmals hingewiesen. Dass Hans Mannhardts auch Jahre nach seinem Tod beim Sozialdienst noch präsent ist, war beim Festakt deutlich zu spüren. Entlang der großen Fensterbank zur Landsberger Straße hin hatten die Organisatoren eine Ausstellung mit besonderen Puppen arrangiert. Jedes der kleinen Kunstwerke sollte Helfer des Sozialdienstes aus früheren Jahren darstellen – die Puppen waren zur Verabschiedung Mannhardts als Vorsitzender im Jahr 1990 gefertigt worden.

Auch die musikalische Umrahmung der Feier trug einen Mannhardt’schen Stempel: Die Band Deadful Greats, die Lieder aus Rock, Jazz und Blues überzeugend neu interpretiert, wird von Alegria Mannhardt geleitet. Die Tochter des Sozialdienst-Gründers begeisterte die Besucher mit ihrer eindrucksvollen Stimme und am Akkordeon. Das Instrument habe sie für den Auftritt mitgebracht, weil es ihr zu ihrem sechsten Geburtstag von ihrer Mutter geschenkt worden sei: „Ich habe damit als Kind bei Seniorennachmittagen des Sozialdienstes aufgespielt.“ Dass sie jetzt zum 50-Jährigen mit ihrer Band hier spielen dürfe, sei eine ganz besondere Ehre für sie.

Die Festreden auf den Sozialdienst wurden von drei maßgeblichen Politikern gehalten. OB Andreas Haas erinnerte an Hans Mannhardt, den er noch persönlich gekannt hatte, als einen Menschen, der ein großes Herz besessen habe. Auch 50 Jahre nach der Gründung gebe der Sozialdienst den Menschen Lebendfreude zurück und helfe Menschen bei kleinen und großen Problemen: „Wir können uns seit 50 Jahren auf den Sozialdienst verlassen.“

Ulrich Schmetz lobte den Sozialdienst als Vorbild für den gesamten Landkreis und darüber hinaus. Reinhold Bocklet führte die Lobeshymnen noch weiter fort. „Wenn man von Germering spricht, ist der Sozialdienst eine der Einrichtungen, die einem einfällt, die typisch für das Gemeinwesen sind.“ Dabei sei das, was in Germering geschieht, nicht nur eine Angelegenheit der Stadt: „Das hat Vorbildcharakter für das ganze Land.“

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