Beim Spatenstich (v.l.): Cornelia Bader (Projektleitung Architekturbüro Balda), Judith Schneider (erweiterte Schulleitung Realschule Unterpfaffenhofen), Konrad Gruber (Architekturbüro Balda), Christoph Breuer (Realschuldirektor), Wolfgang Marguerre (Ingenieurbüro ChaP), Christian Stangl (Schulreferent im Kreistag), Rudolf Geckisch (Baufirma Objekta), Ralph Berkmann (Kreiseigener Hoch- und Tiefbau Landratsamt Fürstenfeldbruck), Daniel Ostermeier (Baufirma Objekta) und Johannes Niggl (Architekturbüro Balda). Foto: tb

In Germering

Spatenstich: Realschule wird erweitert

Germering – Die Realschule Unterpfaffenhofen-Germering wird erweitert. Vor kurzem wurde der Spatenstich für den Neubau gesetzt – und damit auch für den Ausbau der offenen Ganztagsschule.

Seit dem Schuljahr 2013/14 wird an der Realschule Unterpfaffenhofen neben der offenen auch schon die gebundene Ganztagsschule angeboten. Der Unterricht findet bis zur Fertigstellung des Neubaus in einem Pavillonprovisorium am benachbarten Carl-SpitzwegGymnasium statt. Die Anmeldezahlen stiegen seit der Einführung der Ganztagsschule kontinuierlich an. Aufgrund der allgemeinen Bevölkerungsentwicklung, erwartet die Schule weiter einen wachsenden Bedarf an Ganztagesbetreuung.

Voraussetzung für die Einführung der gebundenen Ganztagsschule ist die Schaffung von zusätzlichen Räumen. Neben den Klassenzimmern und den dazugehörigen kleineren Gruppenräumen, sind die offenen Lernzonen ein wichtiger Bestandteil des pädagogischen Konzepts. Diese bieten beispielsweise Raum für den Einsatz von schüleraktivierenden Lernformen sowie Bewegungsmöglichkeiten während des Unterrichts.

Der zweistöckige Neubau wird im nordwestlichen Bereich des Schulgrundstücks errichtet. Es entstehen im Erdgeschoss ein Speisesaal mit Frischküche, zwei Musiksäle und zugehörige Nebenräume. Ein Musiksaal kann durch eine mobile Wand zur Mensa zu einer Versammlungsstätte für 300 Personen zusammengeschlossen werden. Hier können Musikaufführungen, Elternabende, sowie andere vielfältige Veranstaltungen stattfinden.

Im Obergeschoss gruppiert sich die Ganztagsschule rund um eine gemeinsame Mitte, den so genannten Marktplatz. Die Wände zu den angrenzenden Räumen werden in großen Teilen als transparente Ganzglaswände mit Holztüren ausgeführt. Somit entstehen kleinere Einheiten, in denen sich die Schüler wohlfühlen können, ohne dass der Eindruck der Großzügigkeit und Übersicht verloren geht.

Das Gebäude hat eine Grundfläche von etwa 33 mal 24 Metern mit einer Nutzfläche von 1230 Quadratmetern. Rund 1200 Quadratmeter des Pausenhofs werden überplant und behindertengerecht erschlossen.

Die geschätzten Brutto-Gesamtbaukosten inklusive aller Planerhonorare liegen bei 5,29 Millionen Euro. Die Flächen für die gebundene Ganztagsschule sind förderfähig und werden voraussichtlich mit einem Finanzausgleichszuschuss der Regierung von Oberbayern von rund 1 515 000 Euro unterstützt.

Der Terminplan geht derzeit von einer Bauzeit von 16 Monaten aus, so dass die ersten Jugendlichen voraussichtlich zum Schuljahresbeginn 2017/2018 in den Neubau einziehen können.  tb

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