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So viele Ehrenamtliche: Zum Empfang der Stadt für freiwillige Helfer kamen rund 600 Menschen in die Stadthalle.

Germering

Die Stadt dankt ihren Ehrenamtlichen

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Seit 2011 lädt die Stadt alle zwei Jahre Ehrenamtliche zu einem Empfang in die Stadthalle. Rund 600 Freiwillige genossen am Samstagnachmittag die Anerkennung bei Getränken und kleinen Leckereien. Der Mentalmagier Stefan Schmitt und die Band Teddy und die Lollipops sorgten für Unterhaltung.

Germering – OB Andreas Haas begrüßte die 600 Gäste mit einem Zahlenspiel. Er habe vor kurzem gelesen, dass in Deutschland jeder Vierte ein Ehrenamt ausübe. Wenn das stimme, müssten in Germering 10 000 Menschen ehrenamtlich tätig sein. Weil man die natürlich nicht alle kenne, habe die Stadt Vereine, Verbände und Organisationen um Mithilfe gebeten. Das Ergebnis waren die Namen und Adressen der 600 Germeringer, die letztlich eingeladen worden waren. Und offenbar sind alle gekommen. Der Saal war gut gefüllt. „Ihre Anwesenheit beweist: Wir haben sie gefunden,“ folgerte der Rathauschef.

OB Haas bedankte sich bei den Helfern dafür, dass sie sich ehrenamtlich und in ihrer Freizeit für die Gesellschaft einbringen: „Dafür kann man nicht nachdrücklich genug Danke sagen.“ Dass dieses Engagement auch andernorts gewürdigt werde, sah man an der Anwesenheit der Abgeordneten Michael Kießling (CSU, Bundestag), Benjamin Miskowitsch (CSU) und Hans Friedl (Freie Wähler, beide Landtag).

Immer wieder Freude über die Einladung

Einer derjenigen, die zu jedem der fünf Empfänge seit 2011 geladen wurden, war Christian Dittrich. Der Vorsitzende des Fördervereins Germeringer Insel erinnerte sich daran, dass er beim ersten Empfang noch als Mitglied des Behindertenbeirats dabei war. Er freue sich immer wieder über die Einladungen: „Es ist toll, dass die Stadt das macht.“ Ohne die vielen Freiwilligen, die sich engagieren, würde die Gesellschaft aber auch nicht funktionieren, so Dittrich. Er habe deswegen etwas Angst, wenn wer sich das hohe Durchschnittsalter der Freiwilligen ansehe: „Wo bleibt die Jugend?“

Die Jüngeren waren tatsächlich deutlich in der Unterzahl. Dass es aber auch hier Engagierte gibt, war einerseits bei den Abordnungen der Feuerwehren zu sehen. Andererseits war erstmals auch eine größere Zahl von jungen Mädchen und einem Buben geladen, die sich im Digiclub engagieren. Marie Müsse war eine davon. Sie wusste nicht recht, was sie beim Empfang erwartet und meinte deswegen: „Mal schauen was kommt. Ich bin schon gespannt.“

Dass dann einer der Schüler, der sich im Digiclub mit künstlicher Intelligenz beschäftigt, gleich eine Rolle auf der Bühne des Saals spielen würde, konnte sie da noch nicht ahnen. Der Mentalmagier Stefan Schmitt lud fünf zufällig ausgewählte Besucher zu sich, um mit einem kleinen Trick auf die Beeinflussbarkeit des menschlichen Gehirns hinzuweisen – neben Drittem Bürgermeister Helmut Ankenbrand war hier der einzige männliche Digiclub-Vertreter gefordert.

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