Der Einsatz für die Musikschule zahlt sich aus: Das Foto zeigt Kinder der Klavierklasse von Reinhard Kreuzinger, die erfolgreich eine Leistungsprüfung abgelegt haben.

In Germering

Stadt lässt sich Musikschule was kosten

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Die Stadt Germering gewährt der Kreismusikschule für das laufende Jahr einen Zuschuss in Höhe von rund 122 000 Euro.

Germering –  Das sind rund 5000 Euro mehr als vor einem Jahr. Grund ist eine Steigerung des Fördersatzes und ein gestiegener Zuschuss für die Ensemblearbeit. Im November vergangenen Jahres hat die Mitgliederversammlung der Kreismusikschule beschlossen, den Fördersatz je Jahreswochenstunde ab dem nächsten Schuljahr von 580 auf jetzt 595 Euro zu steigern – unter Jahreswochenstunden versteht man die Zahl der wöchentlich angebotenen Musikstunden, hochgerechnet auf das gesamte Jahr.

Im Bereich des Instrumental- und Gesangsunterrichts werden wöchentlich 190 Stunden angeboten. Daraus ergibt sich ein Zuschuss in Höhe von insgesamt 117 000 Euro – zur Förderung des In-strumentalunterricht kommt noch ein gesondert berechneter Zuschuss für den Ensembleunterricht. Diese 8800 Euro sind in der Gesamtsumme enthalten.

Die Mitglieder des Hauptausschusses billigten dies ohne Diskussion. Sie stimmten auch der Jahresabrechnung der Germeringer Musikschule zu, die unter dem Dach der Kreismusikschule arbeitet. Die Musikschule hat demnach im vergangenen Jahr Einnahmen in Höhe von rund 51 000 Euro und Ausgaben von 50 000 Euro verzeichnet. Die Differenz wird den Rücklagen zugeführt. Der Großteil der Ausgaben betrifft die Vergütung der örtlichen Leitung. Kleinere Beträge gehen für Gema-Gebühren, Anschaffung und Reparatur von Instrumenten, Notenmaterial und Instrumentenversicherung drauf.

Der Haushaltsplan für das laufende Jahr 2017 sieht ähnlich aus. Bei den Einnahmen wird allerdings ein erhöhter Zuschuss der Stadt angesetzt: zu den bisherigen 3000 Euro kommen 2000 Euro für die Anmietung von Räumen im Jugendheim Rübezahl. Die Vergütung für die örtliche Leitung der Musikschule in Höhe von 44 500 Euro taucht wie im Vorjahr bei den Ausgaben und bei den Einnahmen aus – die Leiterin wird von der Stadt bezahlt. Insgesamt steigen Einnahmen wie Ausgaben heuer auf rund 56 000 Euro.

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