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Stadthalle macht weniger Verlust

Mehr Besucher, mehr Erlöse: Das Jahr 2016 lief für die Stadthalle ausgesprochen gut. Der Jahresverlust des städtischen Eigenbetriebs konnte so um fast 300 000 Euro verringert werden.

Germering – Zu den erfolgreichsten Vorstellungen, gemessen an den Besucherzahlen, zählten die Sparten Operette, Musical und Kabarett. Stadthallenleiterin Medea Schmitt hob in der jüngsten Sitzung des Betriebsausschusses Stadthalle die Auftritte von Gerhard Polt, Helmut Schleich sowie die Silvester-Operette hervor. Die rund 100 kulturellen Veranstaltungen spülten 2016 insgesamt knapp 1,5 Millionen Euro in die Kasse der Stadthalle – rund 200 000 Euro mehr als im Jahr zuvor.

Gewinne macht der städtische Eigenbetrieb allerdings noch lange nicht. Immerhin: Der Jahresverlust sank von rund 2,07 Millionen Euro 2015 auf knapp 1,8 Millionen Euro im vergangenen Jahr. Christian Ganslmeier (CSU) freute sich über diese Tendenz. „Wir beschreiten einen hervorragenden Weg“, so der Christsoziale. Fereschteh Erschadi-Zimmermann (SPD) wies auf die hohe Bedeutung kultureller Veranstaltungen in Germering hin – und die hätten ihren Preis. „Kultur kostet eben etwas“, sagte die Sozialdemokratin.

Auch in der ersten Hälfte des laufenden Jahres sieht es nicht schlecht aus. Der Verlust war auf knapp 720 000 Euro budgetiert – tatsächlich liegt er bei etwa 477 000 Euro. Allerdings täuschen diese Zahlen ein wenig. Denn in den Erlösen stecken bereits Karten aus dem Vorverkauf sowie Einnahmen aus den Abonnements – die Aufwendungen fallen aber erst zum Zeitpunkt der jeweiligen Veranstaltung an.

Die für 2017 geplante Umrüstung der Tiefgaragen-Beleuchtung musste die Verwaltung auf das nächste Jahr verschieben. Der Grund: Der Förderbescheid des Bundesumweltministeriums – die Stadthalle erhält knapp 11 500 Euro – ist laut Schmitt erst Ende Juli in Germering eingetrudelt. Zu spät, um noch heuer mit den Arbeiten zu beginnen. Im ersten Quartal 2018 soll die Umrüstung abgeschlossen sein. Und auch das große Werbeschild der Stadthalle an der Nordseite zur Landsberger Straße soll erneuert werden und eine LED-Beleuchtung erhalten. Außerdem soll es umgestaltet werden – der Schriftzug „Stadthalle“ war auf dem aktuellen Schild kaum zu erkennen. (tog)

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