Causa Kreidl: Staatsanwaltschaft will Anklage erheben

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Die Ballett- und Operettenaufführungen zum Jahresende bescheren der Stadthalle ein deutliches Einnahmeplus.

Betriebsauschuss

Stadthallen-Kultur verkauft sich gut

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Die Stadthalle hat im gesamten vergangenen Jahr sehr gut gewirtschaftet. Der im Budget erlaubte Gesamtverlust in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro ist um fast 250 000 Euro unterschritten worden.

Germering Der stellvertretende Stadthallen-Leiter Christian Joncyk sprach bei der Präsentation des Halbjahresberichts im Betriebsausschuss von einem „sehr positiven Ergebnis“. Die Gebäudesanierung sei zwar in Teilen teurer geworden als geplant. Das sei aber mehr als kompensiert worden durch gesteigerte Einnahmen bei Veranstaltungen und durch Vermietungen. Jonczyk: „Wir sind sehr zufrieden. Unser Konzept geht gut auf.“

Zu sehen ist dies vor allem bei den bestens laufenden kulturellen Veranstaltungen. Hier hätte sich das Haus laut Budgetplan eigentlich einen Jahresverlust von 50 000 Euro leisten dürfen. Erreicht wurde so ziemlich das Gegenteil, nämlich ein Gewinn von rund 148 000 Euro.

Die Zahlen für die Gesamteinnahmen im vergangen Jahr sprechen eine noch deutlichere Sprache: Aus eingeplanten 1,1  Millionen Euro sind 1,5 Millionen geworden. Die Einnahmen aus dem Kartenverkauf spiegeln dies wider: Insgesamt hat die Stadthalle 2016 885 000 Euro erlöst, geplant hat man nur mit 550 000 Euro.

Die weitere Steigerung bei den Besucherzahlen ist laut kaufmännischer Leiterin Birgit Stadie vor allem den hervorragend gelaufenen Ballett- und Operetten-Aufführungen an Weihnachten und Silvester sowie von Kabarettgröße Django Asül und von Comedien Michael Mittermeier zu verdanken.

Der Anstieg der Erlöse aus Saal- und Standmieten sowie aus Tiefgaragengebühren hat sich dagegen in einem überschaubaren Rahmen gehalten. Mit 449 000 Euro hat das Haus um etwa 37 000 Euro mehr eingenommen als angenommen. Dieses Plus reicht aber aus, um eine Überschreitung des Budgets bei der Position Reinigung auszugleichen. Der an einen Firma vergebene Putzauftrag kostete 6200 Euro mehr als erwartet.

Überschritten wurde im Vorjahr auch der Planansatz für Instandhaltungen und Brandschutz. Die Mehrausgaben von rund 59 000 Euro ergaben sich vor allem wegen der notwendigen Erneuerung der Strom-Verteilerkästen auf dem Therese-Giehse-Platz, der Videoüberwachung der Tiefgarage und dem Austausch von defekten Akkuzellen der Notbeleuchtungsanlage. Diese höheren Ausgaben konnten aber durch die Mehreinnahmen des Veranstaltungsgeschäfts mehr als kompensiert werden.

Oberbürgermeister Andreas Haas sprach von einem sehr schönen Bericht, gab aber auch zu bedenken: „Nur so können wir uns die Stadthalle leisten.“

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