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Stationäres Hospiz nimmt den Betrieb auf

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Von: Klaus Greif

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Das neue Hospiz ist mit einer kleinen Feier ofiziell eröffnet worden. Das
Das neue Hospiz ist mit einer kleinen Feier ofiziell eröffnet worden. Das © mm

Das stationäre Hospiz an der Unteren Bahnhofstraße nimmt am Montag die ersten Gäste auf. Offiziell eröffnet wurde es am Mittwoch im Rahmen einer kleinen Feier.

Germering – Eingeweiht wurde das Max-und Gabriele-Strobl-Haus, wie das Hospiz mit angeschlossenem Frauenhaus heißt, schon Anfang Mai. Jetzt wurde das erste stationäre Hospiz im Landkreis offiziell seiner Bestimmung übergeben. Lizzy Braams und Sino Muschol, Geschäftsführerinnen der Hospiz-Gesellschaft, die die Einrichtung betreibt, wiesen dabei in einem kurzen Rückblick mit ironischen Zwischentönen auf die nicht einfache Entstehungsgeschichte hin.

Alt-OB Peter Braun betonte als Vorsitzender des Hospizvereins, dass er sich vor über zehn Jahren nicht hätte vorstellen können, dass in Germering einmal so etwas entstehen könnte: „Ich bin glücklich, dass wir diesen Tag heute erleben dürfen.“ Der vor 22 Jahren gegründete Hospizverein sei der Humus, auf dem die Idee des stationären Hospizes gedeihen konnte. Er sei vor Jahren von der späteren Stifterin Gabriele Strobl gefragt worden, warum es in Germering kein Hospiz gebe und habe keine Antwort gewusst.

Diese Frage hat dann die Entwicklung angestoßen, an dessen Ende jetzt das 22. Hospiz Bayerns entstanden ist. Möglich wurde es unter anderem deswegen, weil die Max-und Gabriele-Strobl-Siftung das Grundstück an der Unteren Straße für den Bau zur Verfügung stellte.

Landrat Thomas Karmasin nannte es erstaunlich, dass es bayernweit nur 22 und in Oberbayern nur sieben Hospize gibt. Umso begeisterter sei er vom jetzt entstandenen Haus, das nicht nur für den Landkreis sondern auch für die Kreise Dachau, Landsberg und teilweise auch Starnberg zuständig ist. Das Gebäude strahle Wärme und Helligkeit aus. Es biete alles, was notwendig ist, um den Gästen noch einmal in Erinnerung zu rufen, wie wertvoll das Leben ist.

In diese Richtung zielte auch das Grußwort von zweiter Bürgermeisterin Manuela Kreuzmair, die sagte: „Hier muss sich niemand verlassen fühlen.“

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