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So sah der Laster aus nachdem ihn die Feuerwehr aus der Unterführung rausgezogen hatte.

Bahnverkehr unterbrochen

Lkw steckt in Unterführung fest

Germering - Der Fahrer eines Remondis-Laster wollte am Mittwochvormittag durch die Bahnunterführung in der Kreuzlinger Straße fahren. Dabei vergaß er, dass der Lkw mit seinen Aufbauten  höher als die erlaubten 3,30 Meter war. Zeitweise war der Bahnverkehr unterbrochen.

Gegen 09.15 Uhr befuhr der 39-jährige Lkw-Lenker die Kreuzlinger Straße in Richtung Salzstraße. Er bemerkte offenbar nicht, dass die Bahnunterführung nur für Fahrzeuge mit maximal 3,30 Meter Höhe freigegeben ist. Die Unterführung ist entsprechend beschildert. Der Lkw ist mit all seinen Aufbauten (Hebearm zur Containerentleerung) rund einen halben Meter höher.

Die Aufbauten des Lkw blieben an der Betondecke der Unterführung hängen, der Lkw kam nach wenigen Metern in der Unterführung zum Stehen. Aus Sicherheitsgründen musste der Bahnverkehr auf der S-Bahn-Linie gesperrt werden.

Der Fahrer des Lkw wurde bei dem Unfall leicht verletzt, er wurde mit Schürf- und Schnittwunden ins Krankenhaus verbracht. Die Feuerwehr Unterpfaffenhofen musste auslaufendes Hydrauliköl binden. Der Schaden am Lkw wird auf rund 60.000 Euro geschätzt.

Der Aufbau des Lkw hatte sich in Trennfugen der Bahnunterführung verkeilt. Um das Fahrzeug aus der Unterführung zu bekommen, wurde Luft aus den Reifen gelassen, die Feuerwehr Unterpfaffenhofen musste den Hebearm des Lkw durchtrennen. Kurz vor 12 Uhr gelang es schließlich, den Lkw rückwärts aus der Unterführung zu fahren.

Ein Techniker der Deutschen Bahn konnte anschließend den Schaden an der Unterführung in Augenschein nehmen. Gegen 12.15 Uhr gab er grünes Licht, die Bahnstrecke wurde wieder freigegeben. Der Sachschaden an der Unterführung beträgt nach vorläufiger Schätzung rund 10.000 Euro.

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