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Das neue Halteverbot an der Westseite der Unteren Bahnhofstraße – zwischen den beiden Laternenmasten – tritt offiziell erst am Donnerstag in Kraft. Bis dahin werden Falschparker nicht aufgeschrieben. 

Empfehlung der Verkehrsexperten

Straßen-Engpass mit Parkverbot entschärft

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Germering – In der Unteren Bahnhofstraße ist zwischen den Hausnummern 26 und 28 probeweise ein Halteverbot erlassen worden. Damit soll der dort immer wieder auftretende Engpass bei entgegenkommenden Bussen behoben werden.

In der Unteren Bahnhofstraße wird es zwischen der Ludwig-Thoma- und der Beethovenstraße immer eng, wenn Busse oder Schwerlastverkehr dem normalen Verkehr begegnen. Das auf System- und Verkehrstechnik spezialisierte Germeringer Unternehmen Schuh & Co. war deswegen vor kurzem von der Stadt beauftragt worden, die Situation in der stark befahrenen Unteren Bahnhofstraße zu analysieren und, wenn notwendig, Verbesserungsvorschläge auszuarbeiten. Dazu hat Schuh & Co. den Verkehr im fraglichen Abschnitt mit Spezialkameras aufgezeichnet.

Eine der Erkenntnisse ist laut OB Andreas Haas, dass es keine Probleme gibt, wenn sich zwei Pkws begegnen. Eng werde es aber schon, wenn einem Auto ein Bus oder ein Lkw entgegen kommt. Einmal pro Stunde habe man dabei Autofahrer beobachtet, die auf den Rand des Gehweges fahren mussten, um auszuweichen.

Busse begegnen sich aufgrund der Fahrplangestaltung gar nicht. Und auch der Gegenverkehr von Bussen und Lkw oder zweier Lkws sei äußerst selten beobachtet worden.

Die Firma empfahl der Stadt deswegen das probeweise Halteverbot auf Höhe der Hausnummern 26 bis 28. Es soll für sechs Monate gelten. Anschließend wird entschieden, wie es weiter geht. Mit dem Halteverbot soll eine Ausweichfläche geschaffen werden. Nach Einschätzung von Susanne Steer, in der Verwaltung für den Verkehr zuständige Sachbearbeiterin, fallen damit zwei Parkplätze weg.

Das Halteverbot tritt nach Auskunft von OB Andreas Haas offiziell erst am 1. Dezember in Kraft. Die Schilder seien schon vorher aufgestellt worden, damit sich die Autofahrer dran gewöhnen. In der Regel reicht eine 72-stündige Vorlaufzeit, um die Regelung rechtswirksam zu machen.

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