1. Startseite
  2. Lokales
  3. Fürstenfeldbruck
  4. Germering

Traumwetter zieht Hunderte zum Germeringer  Stadtlauf

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

null
© Metzler

Über 600 Läufer gingen am Sonntag beim Germeringer Stadtlauf an den Start. Auch ohne neuen Teilnehmer-Rekord waren die Veranstalter mehr als zufrieden mit der großen Resonanz.

Germering – Während sich am Kirchweihsonntag viele lieber einen Gänsebraten mit Knödel und Blaukraut schmecken ließen, zogen es insgesamt 639 laufbegeisterte Menschen aller Altersklassen vor, am Stadtlauf des SV Germering teilzunehmen. Auch die 23., von der Leichtathletik-Abteilung organisierte Auflage wurde zu einer gelungenen Veranstaltung. Schon im Vorfeld hatte sich eine hohe Teilnehmerzahl angedeutet, knapp 500 Anmeldungen waren schon vorab eingegangen. Und das Wetter „hat die letzten Zweifler gelockt“, sagte SVG-Abteilungsleiter Gerhard Maurer zur großen Resonanz, wenn auch der Rekord von 850 Teilnehmern aus dem Jahr 2016 nicht geknackt wurde.

Im Stadion am Hallenbad herrschte den ganzen Sonntag über reges Treiben, bis Youngster, Kids, Juniorläufer und die Erwachsenen ihre Läufe absolviert hatten. Die Ambitionen waren dabei so bunt gemischt wie das Teilnehmerfeld.

Die siebenjährige Annika Arnold vom SVG-LA, die schon dreimal am Stadtlauf teilgenommen hatte, freute sich zusammen mit ihrer fünfjährigen Schwester Julia, die erstmals dabei war, über ihren zweiten Platz, und stolz zeigte auch Julia ihre Urkunde mit dem achten Platz.

Auch Germerings Sportreferent Robert Baumgartner wäre gerne wieder einmal mitgelaufen. Doch ihn plagte eine Erkältung. Er zog es vor, die Läuferinnen und Läufer der Fünf-Kilometer-Distanz auf die Strecke zu schicken. „Vielleicht bin ich das nächste Mal wieder dabei.“

Einiges an Lauferfahrung brachte der in Wörthsee wohnende Spanier Sergio Munoz (31) mit. Er hat schon an solchen Lauf-Events in Österreich, München und seiner spanischen Heimat teilgenommen. Dennoch laufe er „just for fun“, sagte er. „Nur um mich fit zu halten.“ Daniel Sponsel (54) und Sohnemann Jakob Reichert (13) sind ebenfalls „alte Hasen“, was das Laufen angeht. Sie gingen für den MRRC München an den Start. Während Papa Sponsel seine persönliche Vorgabe, auf der Fünf-Kilometer-Strecke unter 20 Minuten zu bleiben, erfüllte, durfte Jakob ganz oben auf dem Siegertreppchen Platz nehmen. Die 2,2 Kilometer bewältigte der Gymnasiast in 7:45 Minuten.

Seit Jahren nimmt auch die Germeringer Polizei am Lauf teil. Diesmal bildeten Nadine Kuhn (21), Julian Wolters (27) und Benedikt Öllinger (31) das Team. „Wir standen auch schon mal auf dem Treppchen“, berichtete Öllinger. Diesmal wolle man „gemeinsam über die Ziellinie gehen, das ist unser Ziel heute“, sagte Öllinger. Eine Zeit habe man sich nicht vorgegeben. Doch nach dem Rennen freuten sich die drei, dass man mit 57 Minuten unter einer Stunde blieb. „Kritisch wurde es einen Kilometer vor dem Ziel“, meinte Kuhn. „Da kam der tote Punkt und der letzte Kilometer zog sich verdammt lang hin.“ Am Ende landeten die Ordnungshüter in der Firmenwertung auf dem elften Platz.

Eine Kuriosität lieferte Germerings Dritter Bürgermeister Helmut Ankenbrand. Er schickte im Sportdress die knapp 300 Läufer des Hauptlaufs mit der Startpistole auf die Strecke, um dann dem Feld hinterher zu eilen. Schnellster im Zehn-Kilometer-Hauptlauf war ein Innsbrucker. Der 33-jährige Georg Rosensteiner siegte in 35:39 Minuten vor Leon Mattis (36:35).

Auch interessant

Kommentare