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Der Eindruck trübt: Trotz des anhaltend schönen Sommers gab es im Freibad keinen Besucherrekord.

Bilanz

Trotz Traumsommer nur 112 000 Badegäste

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Der Sommer war gefühlt seit Mai einer der schönsten seit Langem. Für einen Besucherrekord im Freibad hat’s aber mit Abstand nicht gereicht. Denn vor allem an den Wochenenden im Juli und August spielte das Wetter nicht mit.

Germering – Noch gut eine Woche dauert der offizielle Freibad-Betrieb. Am 11. September kann man ein letztes Mal in diesem Jahr in die Becken springen. Selbst wenn das Wetter noch einmal mitspielen würde, an den Besucherrekord von 160 000 aus dem Jahr 2003 wird man nicht annähernd kratzen. 112 000 waren es bis gestern, wie Bäderleiter Gerd Felder berichtet. Das sind zwar rund 10 000 mehr als im Vorjahr. Aber selbst 2015 waren mit 133 000 deutlich mehr Menschen im Bad als im diesjährigen Traumsommer.

Felder kann diese vermeintliche Diskrepanz mit einem Blick in die Besucherstatistik erklären. Da ist zu sehen, dass nur im Mai und Juni anhaltend hohe Zahlen zu verzeichnen waren. Im Juli und August schlug das Pendel erstaunlich oft an den Wochenenden nach unten aus. Das Wetter spielte nämlich genau an den Samstagen und Sonntagen in den vergangenen zwei Monaten nicht mit. Und weil an schönen Wochenenden vor allem Familien ins Bad kommen und so die Besucherzahlen nach oben treiben, ist die Bilanz nicht besser.

Zufrieden ist Felder aber dennoch. Die Zahlen liegen im grünen Bereich – alles über 100 000 Besucher wird positiv gesehen. Zudem gab es keinerlei besondere Vorkommnisse oder Probleme, die den Badesommer getrübt hätten. Und zu guter Letzt habe sich die neue Wellenmaschine positiv auf den Betrieb ausgewirkt: „Wir haben im Gegensatz zu vergangenen Jahren keinen Ausfall aus technischen Gründen gehabt.“ Wobei die Besucher es in der Regel nicht bemerkt hätten, dass die neue Maschine verschiedene Wellen erzeugen kann: „Das spürt man nicht, wenn das Becken voll ist.“ Positiv entwickelt hat sich aus Sicht von Felder die Freibad-Gastronomie. Das seit 2015 agierende Wirtepaar habe die Geschäfte mittlerweile gut im Griff: „Es klappt bestens.“

Der letzte Öffnungstag ist laut Felder zwar auf den 11. September festgelegt. Sollte sich nächste Woche aber abzeichen, dass sich die Wetterlage wieder zum besseren wendet, dann werde er wie im Vorjahr über eine Verlängerung der Saison nachdenken. Ansonsten beginnt wie üblich am ersten Schultag, 12. September, der Betrieb im Hallenbad.

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