Großalarm in Hamburg nach Explosion an S-Bahnhof

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Der Hechendorfer Alexander Dosch spielte einst für die Germering Wanderers und wechselte aufs Eishockey-Internat nach Regensburg.

Eishockey

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Hechendorf - Berufsziel: Eishockeyprofi. Etwas anderes kommt für Alexander Dosch (14) nicht in Frage. Der Hechendorfer spielt um die Deutsche Meisterschaft.

Der 14-jährige Hechendorfer Alexander Dosch ist auf einem guten Weg, Eishockey-Profi zu werden. Am Wochenende geht der junge Stürmer bei der Deutschen Meisterschaft der Schüler-Bundesliga auf Torejagd - für den EV Regensburg. Das Ausnahmetalent schnürt die Schlittschuhe nicht mehr zu Hause für die Germering Wanderers, für die schon mehrere Doschs aus der Eishockey-verrückten Familie in Hechendorf ordentlich geschwitzt haben.

Der Weg führte früh aufs nächste Level. Wie das ging, erklärt Papa Alfons Dosch so: „Wir waren im Urlaub am Gardasee und haben uns überlegt, wie der talentierte Bub den nächsten Schritt machen kann.“ Da half das Internet, in dem einfach mal „Eishockey-Internat“ gegoogelt wurde. Ergebnis: Regensburg. Alex Dosch bewarb sich. „Und dann hat mich der dortige Trainer angerufen, gegen den ich früher schon gespielt habe“, erzählt der stolze Papa.

Alexander Dosch spielt am Wochenende mit Regensburg um die Deutsche Meisterschaft der Schüler.

Heute, Donnerstag, machen sich die Eltern auf nach Iserlohn, wo Deutschlands beste Schülermannschaft ausgespielt wird. Neben Regensburg greifen fünf weitere Mannschaften nach den Sternen: Gastgeber Iserlohn, der EC Bad Tölz sowie der Nachwuchs der Kölner Haie, der Jungadler Mannheim und des Krefelder EV, der erster Gegner von Doschs Team am Freitag sein wird. Es ist ein Mammutprogramm: Zwei Partien hat jedes Team pro Tag zu absolvieren. Am späten Sonntagabend wird der Deutsche Meister feststehen. Der Hechendorfer Alexander Dosch zählt im Regensburger Kader zu den besten Scorern, obwohl er zum jüngeren Jahrgang gehört. Für sein großes Ziel nimmt er im Internat Strapazen auf sich: Um 5 Uhr morgens klingelt der Wecker, dann frühstücken, denn um 6 Uhr beginnt das erste Training. Anschließend geht’s in die Albert-Schweitzer-Realschule, in der er die 9. Klasse besucht. Die Teilnahme an der DM ist so etwas wie die Belohnung für die harte Arbeit. Von nichts kommt eben nichts, schließlich will Alexander Dosch Profi werden.

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