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Germering

Umweltbeirat setzt auf Radwegpläne

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Der Arbeitskreis Mobilität im Umweltbeirat begrüßt die Pläne der Stadt, den Fahrradverkehr attraktiver zu machen. Die angestrebte Verbesserung der Infrastruktur durch neue Fahrradstraßen und -wege könnten dem Beirat zufolge mehr Menschen zum Radfahren bringen.

Germering – Die gemeinsam mit dem „Runden Tisch Radverkehr“ und einem Planungsbüro entwickelten Ideen sehen zwei optimierte Radrouten vor, die in Ost-West-Richtung durch die Stadt führen. Die erste sieht eine Verbesserung des Radweges an der Landsberger Straße vor. Die zweite betrifft die Aufwertung der Radroute entlang der Wiesenstraße, Frühlingstraße, Südendstraße, Eisenbahnstraße und Stegmairstraße zur Fahrradstraße.

In einer Art Bürgerforum befassten sich vor kurzem mehr als 20 interessierte Germeringer mit den Vorschlägen. In Planungswerkstätten am 18./19. Juli und am 11./12. September sollen die Vorstellungen intensiver untersucht werden.

Aus Sicht des Umweltbeirats beweist die Stadt mit ihren Plänen Weitsicht. Die Initiative lege einen Grundstein, damit auch Germering einen Beitrag zum weltweiten Klimaschutz leisten könne. Das Fahrrad sei als Null-Emissions-Fahrzeug ein klimaneutrales Verkehrsmittel, heißt es in der Mitteilung des Gremiums: „Eine Förderung des Radverkehrs dient somit dem Klimaschutz und trägt zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes bei.“

Dem Fahrrad wird aus Sicht des Umweltbeirats zur Erreichung der Klimaschutzziele großes Potential beigemessen. Experten schätzen, dass das Rad fast jeden dritten mit dem Auto gefahrenen Weg ersetzen könnte. Besonders bei kurzen Wegen, also Strecken kürzer fünf Kilometern, könne es problemlos eingesetzt werden.

Germering biete sich aufgrund der flachen Lage und der kompakten Form geradezu an, viele Fahrten mit dem Fahrrad zu bewältigen. Im Stadtverkehr erreichten Radler ihr Ziel teils sogar schneller als Autofahrer oder zumindest ohne nennenswerten Zeitverlust.

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