1. Startseite
  2. Lokales
  3. Fürstenfeldbruck
  4. Germering

Vermögen der Sozialstiftung ist gewachsen

Erstellt:

Kommentare

Bei der Stiftungsversammlung im Amadeusaal dabei (v.l.): Herbert Stark (Vorsitzender Stiftungsrat), Wolfgang Schneck, Kurt Hennrich (beide ehemalige Vorstandsmitglieder), Sibylle Nottebohm (Sitftungsrätin), Agnes Dürr (verdeckt), Johann Stürzer, Peter Braun, Manuela Kreuzmair, Gabriele Off-Nesselhauf (alle Stiftungsräte), Dieter Gutekunst (ehemaliges Vorstandsmitglied) und OB Andreas Haas .
Bei der Stiftungsversammlung im Amadeusaal dabei (v.l.): Herbert Stark (Vorsitzender Stiftungsrat), Wolfgang Schneck, Kurt Hennrich (beide ehemalige Vorstandsmitglieder), Sibylle Nottebohm (Sitftungsrätin), Agnes Dürr (verdeckt), Johann Stürzer, Peter Braun, Manuela Kreuzmair, Gabriele Off-Nesselhauf (alle Stiftungsräte), Dieter Gutekunst (ehemaliges Vorstandsmitglied) und OB Andreas Haas . © Hans Kürzl

Die Finanzkraft der Sozialstiftung Germering hat sich gesteigert. Sie sieht sich für die Zukunft gut aufgestellt – auch in Bezug auf die Fertigstellung von Hospiz und Frauenhaus im kommenden Jahr.

Germering – Der Neubau des Hospizes ist im Zeitplan. Anfang April 2022 sollen die künftigen Mieter das Haus übernehmen, um sich zwei Monate lang um die Innengestaltung zu kümmern. Mitte 2022 soll der Betrieb aufgenommen werden. „Es hat keine Planungsänderungen gegeben“, erklärte Christian Ganslmeier, Vorsitzender der Sozialstiftung. Auch die Kosten habe man im gesteckten Rahmen halten können.

Im Vergleich zu 2019, als die bislang letzte Stftungsversammlung stattfinden konnte, hat sich der finanzielle Rahmen stark erweitert. Von 2,283 auf 5,306 Millionen Euro stieg die Bilanzsumme. Grund waren unter anderem eine Erbschaft von zwei Millionen Euro sowie einige Spenden in erheblicher Höhe. Dadurch hat sich die reine Vermögensmasse erhöht. Weil darin Grundstücke enthalten sind, ist die Liquidität vergleichsweise schwach. Deswegen sei man auch bei Fördermaßnahmen noch sehr eingeschränkt, so Ganslmeier. Im Verlauf der Versammlung hieß es dazu, man wolle daran arbeiten, diesen Verfügungsrahmen zu erweitern.

Treuhand-Stiftungen

Ähnlich verhält es sich mit den verschiedenen Treuhand-Stiftungen, die zusammen genommen eine Bilanzsumme von sieben Millionen Euro aufweisen. Jedoch ist dort der Verwendungszweck der einzelnen Stiftungen sehr eingegrenzt. „Wir wollen deshalb künftig versuchen, neue Stifter von vorn herein für die übergeordnete Sozialstiftung zu interessieren“, erklärte Ganslmeier. Auch durch den Betrieb des Hospizes erhofft man sich in Form von neuen Stiftern den einen oder anderen finanziellen Zuwachs.

Soziales Handeln

Dies auch, um dem eigentlichen Zweck der Stiftung, nämlich soziales Handeln zu fördern, nachkommen zu können, wie Eleanora Reis erklärte. Sie ist in der Sozialstiftung für die Bearbeitung der gestellten Förderanträge und der persönlichen Anfragen um Zuwendungen zuständig. Reis berichtete, dass in 2020 und in den ersten zehn Monaten 2021 insgesamt knapp 43 000 Euro ausgegeben werden konnten. Profitiert haben davon unter anderem das Projekt Schultüte, Alleinerziehende und Hausaufgabenbetreuungen.

Oberbürgermeister Andreas Haas sprach daher von „vielen sehr sichtbaren Zeichen, die der Verein setzt“. Dies gelte ebenso für den Neubau von Hospiz und Frauenhaus, den die Sozialstiftung transparent gestalte, so der Germeringer Oberbürgermeister. Darüber hinaus zeige der Verein in allen Belangen Beständigkeit.

Das gilt auch für den Stiftungsrat, dessen Mitglieder sich allesamt zur Wiederwahl stellten und einstimmig bestätigt wurden: Robert Baumgartner, Peter Braun, Agnes Dürr, Manuela Kreuzmair, Sybille Nottebohm, Gabriele Off-Nesselhauf, Herbert Stark und Johann Stürzer. Demnächst soll eine neue Satzung erarbeitet werden. Dies dient vor allem dem Zweck, dass auch Pandemiebedingungen inhaltlich berücksichtigt werden.

Auch interessant

Kommentare