Waldbrand bei Harthaus Germering
+
Die Feuerwehr löschte am Samstag einen Waldbrand in Germering.

Feuerwehr im Einsatz

Waldbrand bei Germering: Hunderte Quadratmeter Raub der Flammen - Vermutlich war es Brandstiftung

  • Thomas Benedikt
    vonThomas Benedikt
    schließen
  • Kathrin Böhmer
    Kathrin Böhmer
    schließen

Fünf Feuerwehren waren am Samstag im Einsatz, um einen Brand in einem Waldstück nahe Harthaus zu löschen. Dabei stellte sich besonders das dichte Gestrüpp als Problem heraus.

Update Montag, 12. April:

Mittlerweile gibt es erste Vermutungen zur Ursache des Waldbrandes am Samstag. Wie die Polizei mitteilt, geht die Einsatzleitung der Feuerwehr von vorsätzlicher Brandstiftung aus, da das Feuer an verschiedenen Stellen ausgebrochen war. Bei bewölktem und windstillem Wetter könne eine Selbstentzündung ausgeschlossen werden.

Bei dem Brand sind rund 1,5 Hektar Wald partiell abgebrannt. Der Sachschaden wird von der Feuerwehr, die mit 70 Mann im Einsatz war, auf etwa 100.000 Euro geschätzt.

Das war die Erstmeldung vom Sonntag, 11. April:

Germering/Unterpfaffenhofen - Die Feuerwehr Unterpfaffenhofen wurde am Samstag gegen 15 Uhr alarmiert, wie Vize-Kommandant Florian Ramsl dem Tagblatt berichtet. Da der Brand auf Unterpfaffenhofener Flur lag, übernahm Ramsl die Einsatzleitung. Insgesamt waren 80 Einsatzkräfte von fünf Feuerwehren (Unterpfaffenhofen, Germering, Puchheim-Ort, Fürstenfeldbruck und Geisenbrunn) sowie die Kreisbrandinspektion und das BRK zur Absicherung der Feuerwehr vor Ort.

Das Feuer war in einem Waldstück nahe Harthaus ausgebrochen. „Dort ist es relativ dicht bewachsen. Dornengestrüpp machte die Fläche schwer zugänglich“, erklärte Ramsl. Von zwei Flanken rückten die Feuerwehrleute vor, um den Flammen Herr zu werden. Dennoch wurden geschätzt hunderte Quadratmeter von dem Feuer in Mitleidenschaft gezogen. Nach etwa drei Stunden war der Einsatz beendet.

Die Ursache ist bislang nicht bekannt. Der Vize-Feuerwehrkommandant sagt, dass man nur spekulieren könne. Relativ sicher sei er sich aber, dass es sich um menschliche Beteiligung handle.

Verletzt wurde niemand. Am Sonntag kontrollierte die Feuerwehr noch einmal. Mit dem Ergebnis: Die Gefahr ist gebannt.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare