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Die Eishockey-Wanderers können in der neuen Saison die Eiszeiten im Polariom flexibler nutzen. Das Foto zeigt die U23-Junioren im Finale um die Bayerische Meisterschaft im März .

Hauptausschuss

Wanderers können Eiszeit flexibler nutzen

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Das Germeringer Freibad hat zwar noch geöffnet. Aber auch die Eissaison im Polariom hat schon begonnen. Die Eishockey-Wanderers bereiten sich auf die neue Saison vor – unter verbesserten Bedingungen.

Germering – Der Eislaufverein Wanderers kann in der neuen Saison mit den zur Verfügung gestellten Zeiten im Polariom flexibler umgehen. Der Hauptausschuss des Stadtrates billigte den Wunsch des Vereins und stellt ihm künftig ein Budget in Höhe von 85 000 Euro für Eiszeiten zur Verfügung. Damit können die Eishockey-Wanderers jetzt beispielsweise zusätzliche Einheiten für das Schusstraining ansetzen, wenn es notwendig geworden ist. Auch der Tausch von gebuchten Zeiten zwischen dem Senioren- und dem Nachwuchsbereich wird so erleichtert.

Bis zur vergangenen Eissaison wurden die festgesetzten Zeiten, zu denen die Wanderers das Eisstadion nutzen durften, bezuschusst. Der Verein muss dafür nur einen Bruchteil der eigentlichen Miete bezahlen. Im Vorjahr wurden den Eissportlern so rund 75 000 Euro erlassen.

Wenn ein Team zusätzlich trainieren muss, wird mit anderen Zeiten getauscht

Das jetzt zur Verfügung gestellte Budget beträgt 85 000 Euro. Dies bedeutet aber nicht, dass der Verein mehr Hallenzeiten bekommt – die Mehrung ist lediglich dem Umstand geschuldet, dass die Stadt die Hallengebühren erhöht hat.

Aus Sicht von Silvia Sohr, im Wanderers-Vorstand für die Finanzen zuständig, ist die neue Regelung ein Gewinn für den Verein. Bisher sei es so gewesen, dass es lauter einzelne Regelungen für die notwendigen Eiszeiten gegeben habe: „Jedes Jahr ist etwas Neues hinzugekommen.“ Jetzt werden all diese Einzelverträge unter einen Hut gebracht. Folge: Wenn feststeht, dass ein Team unbedingt zusätzliche Trainingszeit notwendig habe, könne man die einfach mit anderen Zeiten tauschen.

Bezuschusst wird wie in den Vorjahren wieder die gesamte Vorsaison, die heuer vom 10. bis zum 30. September dauert, sowie die Hauptsaison. Diese erstreckt sich vom 1. Oktober bis zum 11. März – die letzte Woche liegt schon in der Nachsaison. Sie wird möglicherweise wieder notwendig, wenn das Eishockey-Bayernliga-Team wieder in der Relegationsrunde gegen den Abstieg kämpfen muss. Neu ist, dass eine Stunde am Montag, jeweils von 20.45 bis 21.45 Uhr, komplett von der Stadt bezuschusst wird, weil die Zeit dem Nachwuchs vorbehalten ist.

Das Eis im Germeringer Polariom ist schon vor einer Woche bereitet worden

Hinzu kommen noch Nachwuchsveranstaltungen, bei denen der Verein die Halle zu günstigeren Bedingungen nutzen kann. Darunter fallen Punktspiele der Klein- und Kleinstschüler, Nachwuchsturniere sowie eine Eiskunstlauf-Veranstaltung.

Das Eis im Polariom ist übrigens schon vor einer Woche bereitet worden. In dieser Woche wurde im Eisstadion wie jedes Jahr das so genannte Goaliestars-Camp für Torhüter aus dem Nachwuchs- und Seniorenbereich veranstaltet. Das hat laut Silvia Sohr aber nichts mit dem Verein zu tun. Die Wanderers starten ab Montag mit der Vor-Vor-Saison in die neue Eiszeit – die wird noch nicht von der Stadt bezuschusst. Wie Sohr erklärt, wird diese Woche von den Eltern der Nachwuchsteams finanziert.

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