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Warum die Post immer wieder geschlossen ist

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Germering – Die Hauptpost neben der Bahnunterführung im Stadtzentrum verwirrt die Kunden zurzeit immer wieder mit unplanmäßigen Schließungen. Ein Leser des Münchner Merkur ist in den vergangenen Wochen deswegen öfter vor verschlossenen Türen gestanden.

Seinem Bericht zufolge war ab Nachmittag die Filiale immer „krankheitsbedingt“ geschlossen. In den vergangenen Wochen war außerdem teilweise am Mittwoch nicht wie üblich durchgehend geöffnet sondern von 12 bis 15 Uhr geschlossen.

Auf die eingeschränkten Öffnungszeiten wird an der gläsernen Eingangstür mit einem leicht zu übersehenden Din-A-Blatt hingewiesen. Fragt man am Schalter nach, was die Ursache ist, erfährt man pauschal: „Wir haben zu wenig Personal.“

Eine Anfrage bei der zuständigen Deutschen Postbank in Bonn bestätigt dies. Sprecher Ralf Palm teilt dem Merkur mit: „Leider ist die personelle Situation in Germering aufgrund mehrerer Personalausfälle derzeit sehr angespannt. Unsere Personalplanung versucht den aktuellen personellen Engpass aufzufangen.“ Nur so sei es möglich, das Finanzcenter bis auf eine kurze eineinhalbstündige Mittagsschließung für die Kunden zu öffnen.

Die einzige Ausnahme war Palm zufolge am vergangenen Montag: „Aufgrund einer kurzfristigen Erkrankung eines weiteren Mitarbeiters mussten wir die Filiale um 13.30 Uhr für den Rest des Tages schließen.“

Der Postbank-Sprecher versteht die Verärgerung der Kunden und bittet ausdrücklich um Entschuldigung: „Unsere Mitarbeiter vor Ort können für diesen Umstand nichts. Im Gegenteil, sie versuchen die aufgrund des personellen Engpasses erhöhte Kundenanfrage mit allen Kräften zu managen.“ 

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