Toller Fund: Die violetten Amethyst-Anhänger (Mitte). foto: pw

Wegen großen Andrangs: Sonderausstellung verlängert

Germering – Die Sonderausstellung im Museum „Zeit und Raum“, bei der Fundstücke aus dem Frühmittelalter gezeigt werden, wird wegen des großen Interesses verlängert. Die Exponate werden nun noch bis Ende November im knallig orangenen Haus hinterm Rathaus präsentiert.

Geöffnet ist das Museum jeden Sonntag von 13 bis 17 Uhr. Für Gruppen können Sondertermine vereinbart werden. Die Teilnehmer werden dann vom Vorsitzenden des Fördervereins Stadtmuseum, Günter Zeidler, herumgeführt. Kontakt ist unter der Rufnummer (0 89) 8 41 24 68 möglich, oder per Mail an zeidler@museumsverein-germering.de.

Bei der Sonderausstellung sind unter anderem auch die in Gold gefassten violetten Amethystanhänger aus einem Frauengrab an der Kreuzung Steinbergstraße und Obere Bahnhofstraße, die im letzten Jahr bei archäologischen Grabungen gefunden wurden, zu sehen. Großes Interesse gab es auch an den Fotos von Dieter und Renate Müller zum Thema „Germering im Wandel der Zeit“. Und auch für die Geschichte vom Ortsteil Nebel, die Fritz Drexler zusammengetragen hat.

In Nebel lebten bereits vor 7500 bis 9000 Jahren nomadische Steinzeitmenschen. Funde, die das bestätigen, können im Museum besichtigt werden. Aus dem Jahr 1173 gibt es die erste schriftliche Erwähnung als „Slat.vel.Nebelriet“. Die dortige Marienkapelle stammt aus dem Jahr 1725.

Beim ersten Termin musste das Museumsteam Interessierte wegen Überfüllung wieder heimschicken. Und auch beim zweiten Termin, bei dem auch OB Andreas Haas zu Gast war, waren wieder alle verfügbaren Stühle besetzt – deshalb die Verlängerung.

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