Verkehrsmessung

Wehe, wenn ein Bus entgegenkommt

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Germering – In der Unteren Bahnhofstraße wird es zwischen der Ludwig-Thoma- und der Beethovenstraße immer eng, wenn Busse oder Schwerlastverkehr dem normalen Verkehr begegnen. Wie oft es dabei zu gefährlichen Situationen kommt, wird von einer Spezialfirma untersucht.

Wer zu Fuß durch die Untere Bahnhofstraße vom Rathaus aus in Richtung Landsberger Straße geht, dem sind sie wahrscheinlich schon aufgefallen: Antennenartige Stäbe an der Bushaltestelle vor dem Café Barista und einige Häuser weiter auf Höhe der Hausnummer 21. Es handelt sich allerdings nicht um Antennen, sondern um spezielle Messgeräte eines örtlichen Unternehmens. zur Erfassung des Straßenverkehrs. Dies Firma hat von der Stadt den Auftrag erhalten, die Situation in der stark befahrenen Unteren Bahnhofstraße zu analysieren und, wenn notwendig, Verbesserungsvorschläge auszuarbeiten, wie Geschäftsführer Hans-Dieter Wöppel erklärt.

Anlass des Auftrags ist Wöppel zufolge die Tatsache, dass es vor allem zwischen der Ludwig-Thoma- und der Beethovenstraße immer wieder zu gefährlichem Begegnungsverkehr kommen würde. Die Fahrbahn sei hier sehr eng, weil sie auf der Straßenseite in Richtung Zentrum zum Parken freigegeben sei. Es sei schon öfter beobachtet worden, dass Autofahrer, die in Richtung Puchheim fahren, auf den Fußweg ausweichen, wenn ihnen Busse oder Lastwagen entgegenkommen, erklärt Wöppel.

Die Messgeräte würden den Verkehr drei Tage lang aufzeichnen. Anschließend werde man sich die Aufnahme am PC im Schnelldurchlauf ansehen und feststellen, wie oft es zu gefährlichen Situationen kommt.

Sollte dies tatsächlich häufiger der Fall sein, müsse man sich Lösungen überlegen, erklärt Geschäftsführer Hans-Dieter Wöppel. Klar sei dabei, dass man das einseitige Parken schlecht verbieten könne – denn es gibt in der Gegend jetzt schon zu wenig Stellplätze. Die Fahrbahn könne man auch nicht so ohne weiteres verbreitern. Eine Lösung wäre: Buchten schaffen, die ein problemloses Ausweichen des Gegenverkehrs ermöglichen würden.

Ampeln optimiert

Die auf System- und Verkehrstechnik spezialisierte Firma Schuh & Co. ist von der Stadt vor kurzem schon einmal mit der Lösung eines städtischen Verkehrsproblems beauftragt worden: Nach der Wieder-Eröffnung des umgestalteten Kleinen Stachus gab es bekanntlich von allen Seiten Beschwerden über die Ampelschaltung. Das Unternehmen stellte seine Messgeräte auf, analysierte die Situation und machte Verbesserungsvorschläge, wo es möglich war, wie Hans-Dieter Wöppel erklärt: „Baulich konnte man ja nichts verändern.“ Nachdem vor allem die Ampelschaltungen für die Fußgänger optimiert worden seien, habe es keine Beschwerden mehr geben: „Die Situation hat sich offensichtlich beruhigt.

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