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Die Polizei warnt

Welle an Telefon-Betrug in Germering

Ähnlich wie eine Woche zuvor ist es am Donnerstagabend in Germering erneut zu einer Welle an Telefonbetrügereien gekommen. 

Germering -  Bei mindestens zehn älteren Mitbürgerinnen meldeten sich Anrufer, die vorgaben, von der Polizei zu sein.

Unter dem Vorwand, dass bei festgenommenen rumänischen Einbrechern eine Liste mit dem Namen der Angerufenen aufgefunden worden sei, wollte der Anrufer wieder Details zur Lebenssituation und zu den Vermögensverhältnissen seiner Gesprächspartnerinnen in Erfahrung bringen. Auch dieses Mal wurde der Polizei kein Fall bekannt, bei welchem eine der angerufenen Seniorinnen Wertgegenstände oder Bargeld den Betrügern aushändigte.

 Denn keine der Frauen fiel auf den Trick herein. Allerdings ist unklar, wie hoch die Dunkelziffer. Die Polizei bittet daher, möglicherweise Geschädigte, sich zu melden. 

Die Gemeinsamkeit bei allen zehn Anrufen bestand dieses Mal darin, dass alle betroffenen Frauen mit Vornamen, Gerda, Hermine, Hannelore und Frieda heißen und der Anrufer sich als Angehöriger der Germeringer Polizei ausgab. Die Anrufmethode, dass die Telefon-N

ummer der Polizei 110 angezeigt wird, nennt sich „Call-ID-Spoofing“ und wird nach polizeilichen Erkenntnissen oft von im Ausland sitzenden Callcentern aus praktiziert. Später steigerten die Täter ihre Dreistigkeit sogar noch: Sie rufen mittlerweile unter der echten Festnetznummer der Germeringer Polizei an.

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