U2 und U7: Zugausfälle, Unterbrechungen und Verzögerungen

U2 und U7: Zugausfälle, Unterbrechungen und Verzögerungen
Anita Schindler, als Leiterin der Germeringer Insel auch für das Mehrgenerationenhaus zuständig, wurde von Bezirksrätin Gabriele Off-Nesselhauf und OB Andreas Haas mit Geschenken zum Doppeljubiläum überrascht. foto: Peter weber

Zenja: Zwei Jubelfeiern unter einem Dach

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Germering – Das Mehrgenerationenhaus Zenja ist zehn Jahre alt geworden, ebenso wie der Förderverein Germering. Gefeiert wurde das doppelte Jubiläum nun gemeinsam im Zenja (Zentrum für Jung und Alt) an der Planegger Straße 9 – und zwar ganz besonders.

Die rund 200 Gäste – haupt- und ehrenamtliche Helfer, Sponsoren, Vertreter der Stadt und der Politik – wurden per Zufallsprinzip auf fünf Säle im gesamten Haus verteilt und so von den unterschiedlichsten Vertretern begrüßt, an die Geschichte beider Institutionen erinnert und dann zum Mittagessen eingeladen. Über den Hintergrund dieses Szenarios klärte OB Andreas Haas als einer der Fünf in der Germeringer Insel auf: „Das Mehrgenerationenhaus ist ein Ort der Begegnung.“ Auf diese Art könne man bei der Feier auch mit Menschen ins Gespräch kommen, die man noch nicht kennt.

Der Rathauschef erinnerte daran, dass die Mehrgenerationenhäuser auf eine Initiative des Bundesfamilienministeriums im Jahr 2005 zurückgegangen seien. Germering habe bundesweit als eine der ersten Kommunen 2006 den Zuschlag bekommen. Als Träger wurden damals vier Einrichtungen festgelegt: Der Sozialdienst, die Arbeiterwohlfahrt (AWO), die Germeringer Insel und das städtische Sozialamt, auch als Amt 5 bekannt. So eine Konstellation sei einzigartig, bemerkte Haas. Aber sie hat Früchte getragen: „Sie haben das Zenja zu einem Ort der Lebendigkeit gemacht mit einer Vielfalt von Angeboten, Aktivitäten, Räumen und Nutzungsmöglichkeiten.“

Mit dem Zuschlag eines Mehrgenerationenhauses einhergegangen ist Haas zufolge damals die Zusage einer auf fünf Jahre befristeten Förderung durch den Bund. Als diese Förderung dann wegzubrechen drohte, sei zunächst der Schrecken groß gewesen. Aber dann hätten sich spontan Unterstützer gefunden, die den Förderverein gründeten mit dem Ziel, das Zuschuss-Minus auszugleichen.

Der damals zum Vorsitzenden gewählte Georg Sedlmeier begrüßte jetzt die Feiergäste als Vorsitzender des Sozialdienstes, sein Nachfolger Christian Dittrich war im Café Zenja für die Besucher zuständig. Er wies darauf hin, dass der Förderverein „nicht nur die fehlenden Zuschussbeträge für die wichtigen Projekte Familienpatenschaften und Freiwilligenagentur, sondern auch vielfältige Aufgaben und Projekte im Zenja unterstützt“.

Wie groß die Solidarität mit dem Förderverein ist, zeigt Dittrich zufolge auch das Engagement anderer Gruppierungen und Einrichtungen mit Benefizveranstaltungen zugunsten des Vereins. Er erwähnte unter anderem das Johannisfeuer am Germeringer See, das von den Stadträten Robert Baumgartner, Christian Ganslmeier und Franz Senninger zu diesem Zweck durchgeführt wurde. Ebenfalls für den Förderverein lädt das Gasthaus Zum Griabign seit Jahren zur Charity Night ein – sie findet heuer am 18. November statt.

Die Jubiläumsfeier im Zenja wurde vom Förderverein ebenfalls finanziell unterstützt. Auch die VR-Bank und die Stadt selbst halfen mit Spenden aus. Bezirksrätin Gabriele Off-Nesselhauf, die als Stadträtin vor zehn Jahren maßgeblich an der Gründung des Zenja beteiligt war, war ebenfalls mit einem Geschenk erschienen: Sie lud „einen Bus voll“ Helfer des Zenja und des Fördervereins zu einem geführten Ausflug ins Bauernhofmuseum Glentleiten ein.

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