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Bibliotheksleiterin Christine Förster-Grüber liest alle zwei Jahre zum Jahreswechsel Michael Endes satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsch.

Stadtbibliothek

Zum Jahreswechsel gab’s Wunschpunsch

Germering - Tyrannja Vamperl, der Beelzebub Irrwitzer und der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch: Alle zwei Jahre betreten sie zum Jahreswechsel die Bühne der Stadtbibliothek. Dass dabei 20 Kinder eine knappe Stunde still sitzen bleiben müssen, kein Problem. Bibliotheksleiterin Christine Förster-Grüber weiß die Zuhörerschaft, etwa zwischen sieben und zehn Jahren schon in den Bann von Michael Endes Geschichte zu ziehen. Die liest sie zwar nicht komplett vor. Aber die Sprünge zwischen den einzelnen Passagen werden so zusammengefasst. Dass man am Ende den Eindruck hat, man hätte das Buch von vorne bis hinten durchgeschmökert. Kleine Zwischenfragen, etwa wer das Buch bereits kennt, erhöhen die Aufmerksamkeit. Knapp die Hälfte der Kinder heben den Finger in die Höhe. Doch langweilig ist keinem. Ilona Sandler, die ihre Tochter Fiona in die Bibliothek gebracht hat, findet: „Das Buch kann man gut immer wieder lesen.“

Zum Vergnügen sowohl der Kinder als auch der Vorleserin.

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