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Stadt verkauft mehr Wasser

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Von: Klaus Greif

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ARCHIV - ILLUSTRATION - Wasser läuft aus einem Wasserhahn in Berlin am 30.01.2003 in ein Glas. In Potsdam und im Landkreis Babelsberg müssen mehrere tausend Menschen ihr Trinkwasser abkochen. Die Gesundheitsbehörden gaben am Samstag noch keine Entwarnung. «Die Werte der entnommenen Proben sind zwar besser, aber wir wollen die Empfehlung noch nicht aufheben», sagte die Leiterin des Fachbereiches für Gesundheit in der Potsdamer Stadtverwaltung, Anke Latacz-Blume. In der Landeshauptstadt waren in der vergangenen Woche Coli-Bakterien im Trinkwasser entdeckt worden, im Landkreis Barnim wurden andere Keime festgestellt, die Durchfall auslösen können. Foto: Jochen Eckel dpa/lbn (zu dpa 0573 vom 16.07.2011) +++(c) dpa - Bildfunk+++
Die Germeringer Stadtwerke haben im vergangenen Jahr erstmals wieder mehr Wasser verkauft als im Jahr zuvor. © dpa

Germering  - Die Stadtwerke haben im vergangenen Jahr erstmals wieder mehr Wasser verkauft als im Jahr zuvor. Eine Ursache ist wahrscheinlich der Anstieg der Bevölkerungszahlen.

In den vergangenen 15 Jahren ist der Wasserabsatz der Stadtwerke stetig gesunken. Als Gründe wurden im Werkausschuss regelmäßig das gestiegenen Umweltbewusstsein der Bevölkerung und sparsamere Spül- und Waschmaschinen sowie WC-Spülungen angegeben. Für die Stadtwerke bedeutete dies einen Rückgang an Einnahmen, dem mit einem Anstieg der Wassergebühren begegnet wurde. Im vergangenen Jahr ist dieser Trend erstmals umgedreht worden. Stadtwerkechef Roland Schmid stellte den Jahresbericht 2015 vor, der nicht nur einen Anstieg der Wasserförderung um 118 000 auf jetzt 2,32 Millionen Kubikmeter verzeichnet. Auch der Verkauf ist um 48 000 auf insgesamt 1,95 Millionen Kubikmeter gestiegen. Neben dem Anstieg der Einwohnerzahlen machte Schmid noch einen weiteren Grund für den höheren Wasserverbrauch der Germeringer aus: Der warme Sommer 2015 war auch nicht ganz unschuldig.

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