Statue der Justitia - Musterfeststellungsklage
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Wohl ein Schizophrenie-Schub

Prügel-Attacke: Täter nach Angriff auf junge Frau in Psychiatrie

  • Angela Walser
    VonAngela Walser
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Das Landgericht München II hat einen 34-Jährigen wegen einer brutalen Attacke am S-Bahnhof Germering in der Psychiatrie untergebracht.

Germering/München – Im Mai 2019 schlug er einer Frau (26) so heftig ins Gesicht, dass sie die letzten Stufen der Treppe hinunterfiel.

Anschließend traktierte der 34-Jährige sie mit Schlägen und Tritten. Mit einem Bierflaschenwurf konnte die Frau sich retten. Ihr Angreifer war schon vor der Attacke in Germering öfters aufgefallen. Er ist psychisch krank, leidet an Schizophrenie. Schon früh war er an Drogen gekommen, hatte als Jugendlicher zu kiffen begonnen. Psychische Krankheiten werden oft durch Drogen intensiviert. Möglicherweise war es deshalb kurz vor dem Angriff zu einem erneuten Schub der Krankheit gekommen.

Bereits in der S-Bahn hatte der Angeklagte der Frau obszöne Worte zugeflüstert, dann verfolgte er sie und schlug zu. Die Frau erlitt nicht nur körperliche Schmerzen, sondern auch seelische. Sie plagten Panik- attacken und Alpträume. Die Aussage als Zeugin vor Gericht verlangte ihr einiges ab. Von der Sicherungsverwahrung für den Angeklagten sah das Gericht ab.

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