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Bei der offiziellen Eröffnung der neuen Zustellbasis mit dabei (v.l.): OB Andreas Haas, die Stadträte Hans-Joachim Lutz, Gabriele Off-Nesselhauf (beide CSU), Agnes Dürr (Grüne) und Manuela Kreuzmair (CSU) sowie DHL-Niederlassungsleiter Richard Hirschberger.

Offizielle Eröffung

DHL-Zentrum sortiert täglich 16000 Pakete

Germering - Die mechanisierte DHL-Zustellbasis Germering, so die genaue Bezeichnung, hat ihren Betrieb schon vor einiger Zeit aufgenommen. Offizell eröffnet wurde sie aber erst jetzt.

Oberbürgermeister Andreas Haas wies dabei vor allem auf eines hin: „Wichtig ist auch, dass rund 85 Menschen einen stabilen Arbeitsplatz bekommen haben.“ Die meisten Mitarbeiter sind in der Zustellung tätig. Denn laut Fabian Miesel, Leiter der Zustellbasis, benötigt man nur fünf Arbeitskräfte, um die Anlage zu steuern und in Betrieb zu halten. Alles andere wird elektronisch gesteuert. Das beginnt bereits in der so genannten Infeedzone. Zu deutsch ist das der Bereich, in dem Anlage mit den Paketen vom Paket- und Briefzentrum in Augsburg gewissermaßen gefüttert werden. Über Förderbänder geht es zum Herzstück der Anlage, den Sorter. Dort werden die Codes ausgelesen und gleichzeitig fotografiert. „Für eventuelle Beschwerden, wenn etwas beschädigt sein sollte“, erklärt Miesel. Dann werden dank der gescannten Codes die Pakete auf Schuhen, so der Fachausdruck für diesen Teil der Förderbänder, genau in den Bereich transportiert, wo die Zusteller warten. Die brauchen sich nicht mehr zu kümmern, ob die Pakete auch dem richtigen der derzeit 50 Zustellbezirk zugeordnet sind, die von Germering aus beliefert werden. Im Landkreis sind dies Eichenau, Germering und Puchheim sowie weitere neun Gemeinden in den Landkreisen München und Starnberg. Die Kapazitätsgrenze liegt bei 80 Zustellbezirken. Bis 3500 Sendungen können so pro Stunde sortiert werden, rund 9000 pro Tag. In Spitzenzeiten zu Weihnachten, so schätzt Miesel, werden es wohl bis zu 16 000 sein.

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