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Haufenweise bunte Legosteine benötigt die Freie Evangelische Gemeinde Germering für ihre Ferienaktion.

Für Ferienaktion

Wanted: Legosteine für eine bunte Spielzeugstadt

Germering – Lego kommt einfach nicht aus der Mode. Die bunten Bauklötzchen sind selbst nach 80 Jahren bei Kindern immer noch hoch im Kurs. Jetzt will die Freie Evangelische Gemeinde Germering zusammen mit Kindern eine riesige Legostadt erschaffen.

Die Aktion startet erst in den Sommerferien, aber schon jetzt sammeln die Organisatoren Material – sprich: Legosteine. Und zwar eimerweise. Und weil viele Familien im Keller altes Lego haben, das nicht mehr gebraucht wird, hoffen die Veranstalter auf viele bunte Spenden. Wie genau die Aktion letztendlich ablaufen wird, erklärt Lars Göhl  von der Freien evangelischen Gemeinde im Interview:

Herr Göhl, warum werden Sie mit den Kindern Lego spielen?

Lars Göhl von der Freien evangelischen Gemeinde: Wir wollen mit dieser Aktion verdeutlichen, dass der christliche Glaube rein gar nichts mit etwas Tristem und Langweiligem zu tun hat. Durch das Legobauen möchten wir den Kindern das Leben in unserer Pfarrgemeinde spielerisch näherbringen.

Warum ist Legospielen gut für Kinder?

Göhl: Es fördert ungemein die Kreativität jedes einzelnen. Aber ganz besonders auch die Kommunikationsfähigkeit und die Sozialkompetenz: Man baut mit 20 bis 40 fremden Kindern an einem gemeinsamen Projekt. Man muss lernen, zu teilen und auch abzugeben. Das kann schon sehr zusammenschweißen.

Lars Göhl  von der Freien evangelischen Gemeinde

Warum wird eine Stadt geb aut und nicht etwas Spezielles, wie zum Beispiel Star Wars?

Göhl: Die Kinder sollen keine Einschränkungen haben, was das Bauen betrifft. Dinge wie Lego Star Wars oder Autos interessieren vielleicht nur einen Bruchteil. Eine Stadt wiederum ist etwas Alltägliches, was jeden betrifft.

Soll eine bestimmte Stadt nachgebaut werden – zum Beispiel Germering?

Göhl: Nein, nicht wirklich. Jeder darf seine Elemente und Ideen mit  einbringen: Selbst wenn dann auch das Brandenburger Tor und der Eiffelturm nebeneinander stehen. Wir wollen den Kindern in ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Lego ist ja mittlerweile schon weit über 80 Jahre alt. Ist die Begeisterung für das Spielzeug ungebrochen?

Göhl:  Man sollte meinen, dass Lego mittlerweile out ist. Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass Lego immer noch gut im Rennen ist. Jedes Kind verbindet etwas damit und selbst Erwachsene finden noch immer Gefallen an den bunten Klötzchen.

Welche Legosteine brauchen Sie für die Aktion? Welche Spenden erbeten Sie bei den Lesern?

Göhl: Mit Lego Duplo können wir leider nichts anfangen. Am meisten brauchen wir im Grunde ganz normale 4er- und 8er-Bausteine. Menschen, Pflanzen und andere städtische Elemente eignen sich ebenso für unsere Aktion. Möglichst große Grundplatten suchen wir zudem auch noch.

Das Gespräch führte Franz Hofmann

Wer Legosteine übrig hat,

kann sich bei Lars Göhl unter (0 89) 80 95 60 60 oder goehl.lars@gmail.com melden und einen Übergabetermin ausmachen. Die Legobautage mit den Kindern finden dann von Mittwoch, 10., bis Freitag, 12. August, jeweils von 9 bis 12.30 Uhr in den Räumen der Freien evangelischen Gemeinde, Bahnhofplatz 10, statt. Anmeldungen laufen über das Ferienprogramm der Stadt Germering.

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