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Freude über die Behandlung ihres Kindes: Eine Mutter in Togo.

Hilfe für Togo

Gesundheit für Alle – Santé pour tous

Wenn man Margret Kopp, die Chefin von Aktion PiT-Togohilfe auf ihr Engagement für das westafrikanische Land Togo anspricht, sprudelt sie nur so über von Leidenschaft und Begeisterung.

Das Credo von Margret Kopp:

1. Die Probleme Afrikas müssen vor Ort in Afrika gelöst werden - nicht bei uns.

2. Die Probleme Afrikas müssen von den Afrikanern selbst gelöst werden.

Und das setzt sie bei der Projektarbeit für den Gesundheitsbereich in Togo ganz besonders konsequent um. Denn durch die langjährige Investition von Aktion PiT-Togohilfe in schulische und berufliche Ausbildung ist inzwischen eine Schicht gut ausgebildeter junger Leute herangewachsen, die die Fähigkeiten haben, tatsächlich selbst die richtigen Konzepte zu entwickeln und die Entwicklung in Togo voran zu bringen.

PiT-Togohilfe: 14 Tage werden bis zu 5.000 Menschen kostenlos behandelt

Auf solche Fähigkeiten und Kapazitäten setzt Margret Kopp und unterstreicht: „Diese Fachkräfte muss man fordern und fördern.“ Die Togohilfe arbeitet daher intensiv mit dem togoischen Ärzteverein Aimes-Afrique zusammen. Dessen Gründer und Vorsitzender Dr. Michel Kodom hat seine Facharztausbildung in Paris gemacht, verfügt also über eine hervorragende medizinische Ausbildung von europäischem Standard und setzt alles daran, diese Standards auch in Togo Normalität werden zu lassen. Sein Anspruch „Gesundheit für alle – santé pour tous“ ist eine Mammutaufgabe, wenn man weiß, dass derzeit für 7 Millionen Einwohner nicht einmal 700 Ärzte zur Verfügung stehen und folglich die Landbevölkerung noch keinerlei Zugang zu medizinischer Versorgung findet.

Impressionen: Gesundheit für Alle

Doch seine geschickten Strategien, die den Gegebenheiten des Landes und der Mentalität der Menschen Rechnung tragen, sind überaus erfolgreich. So gelingt es ihm, durch Ärzteeinsätze vor Ort quasi „das Krankenhaus zu den Menschen aufs Land zu bringen“ und dadurch massive Aufklärung über die Leistungen der modernen Medizin zu verbreiten. Bei einem 14-tägigen Einsatz werden bis zu 5000 Menschen kostenlos behandelt und bis zu 500 Operationen durchgeführt. Die togoischen Ärzte leisten ihre Arbeit ehrenamtlich, Aktion PiT-Togohilfe finanziert den Bedarf an Medikamenten, Medizinprodukten und OP-Materialien sowie die Logistikkosten. Begleitet werden die Ärzteeinsätze von einem intensiven Schulungsprogramm, um alle Personengruppen, die in irgendeiner Weise einen Beitrag zur Verbesserung des Gesundheitsbereiches leisten können, zu motivieren und mit dem notwendigen Knowhow auszustatten.

Traditionelle Medizinmänner werden ins System integriert

Das beginnt bei den Bürgermeistern, Landräten und Dorfchefs über Journalisten, Lehrer, Mitarbeiter der Gesundheitsbehörden bis hin zum lokalen Gesundheitspersonal. Mit seiner ausgesprochen charismatischen Art gelingt es Dr. Kodom sogar, die traditionellen Medizinmänner mit ins System zu integrieren und ausgehend von deren anerkannten Kräutermedizin ein kontrolliertes Überweisungssystem vom Medizinmann im Dorf über den Krankenpfleger in der Buschkrankenstation bis hin zum Facharzt im nächstgelegenen Regionalkrankenhaus einzurichten. Dieses Modell bedeutet einen Quantensprung in der Verbesserung des Zugangs zu medizinischer Versorgung für weite Teile der togoischen Bevölkerung und wird die Situation nachhaltig verbessern, und zwar rein durch die Leistungen der Togoer selbst. „So muss Hilfe zur Selbsthilfe aussehen“, ist Margret Kopp überzeugt und wirbt auf allen Ebenen um Unterstützung für dieses erfolgreiche Konzept.

Das Bundesministerium für Entwicklungszusammenarbeit und der Freistaat Bayern haben bereits Fördermittel im Umfang von 2 Millionen € zugesagt. Doch abrufen kann sie die Togohilfe nur, wenn der Verein 25% davon als Eigenmittel einbringen kann. Daher die dringende Bitte um Spenden auf das Konto von Aktion PiT-Togohilfe mit der IBAN: DE34 7005 3070 0031 0399 10. Mehr Informationen finden Sie unter gesundheit-fuer-alle.aktionpit.de.

Es lohnt sich für jeden noch so kleinen Betrag, denn jede Spende vervierfacht sich durch die Zuschüsse und kommt direkt in Togo bei den Patienten an.

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