Gewerbepark Geiselbullach: Sondergebiet bleibt vorerst

Aus dem Urteil zu einer Lärmschutzwand im Gewerbegebiet Geiselbullach will die Stadt Olching vorerst keine Konsequenzen ziehen. Das Sondergebiet bleibt. Das erklärte Bauamtsleiter Markus Brunnhuber auf Nachfrage.

Olching – 

Die Hintergründe: Das Landratsamt hatte der Firma BMP Olching den Bau einer Wand auferlegt, um mögliche benachbarte Wohnungen vor dem Lärm einer Bananenreiferei zu schützen. Dagegen hatte sich das Unternehmen erfolgreich zur Wehr gesetzt. Das Verwaltungsgericht hatte im Herbst vergangenen Jahres entschieden, dass die Wand nicht gebaut werden muss. Mittlerweile liegt die schriftliche Urteilsbegründung vor. Woraufhin das Landratsamt entschieden hat, das Urteil zu akzeptieren und keine Berufung dagegen einzulegen, erklärt Sandra Ellmayer vom Landratsamt.

Die Wand hätte in Richtung eines Sondergebietes errichtet werden sollen. Das betreffende Areal hatte die Stadt im Flächennutzungsplan als solches ausgewiesen. Denn dort ist der Bau von Wohnungen geplant. Bis heute wurden sie aber noch nicht gebaut. Im Rahmen der Verhandlung hatte das Gericht dann klargestellt, dass die Festsetzung des Areals als Sondergebiet nicht rechtmäßig war.

Die Stadt Olching belässt zunächst alles, wie es ist. Eine Änderung von Flächennutzungs- und Bebauungsplan sei nicht geplant, berichtet Bauamtsleiter Markus Brunnhuber: „Es besteht kein Handlungsdruck.“ Zunächst müsse mit dem Eigentümer des Grundstücks geklärt werden, was dieser für das Areal plane. (sus)

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