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Hi er soll die neue Brücke für Fußgänger und Radfahrer bei Grafrath über die Amper führen. Sie wird voraussichtlich in rund 20 Metern Abstand zur B 471-Brücke errichtet.

In Grafrath

Brücke über die Amper: Auwald muss geschützt werden

Grafrath – Die geplante Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die Amper in Grafrath soll voraussichtlich in rund 20 Metern Abstand zur B 471-Brücke errichtet werden. 

Allerdings muss dem auch die Regierung von Oberbayern zustimmen, da die Stelle in einem Flora-Fauna-Habitat-Schutzgebiet (FFH) liegt. Eine entsprechende Planskizze wurde nun im Bauausschuss vorgelegt.

Dabei wurde auch noch einmal diskutiert, ob man mit der neuen Brücke noch näher an die Bundesstraße heranrückt, um den Eingriff ins Schutzgebiet so gering wie möglich zu halten. Auch das Forstamt hat sich laut Bürgermeister Markus Kennerknecht in die Debatte eingeschaltet. Die Behörde hat darauf hingewiesen, dass die Gemeinde bei einem Fußweg die Pflicht hat, für die Sicherheit der Fußgänger zu sorgen. Die damit verbundene Notwendigkeit, Totholz zu entfernen, stehe im Widerspruch mit der Vorgabe, dass im Auwald an der Amper nichts verändert werden soll.

Die Planung soll nun so ausgearbeitet werden, dass der Auwald nicht direkt durchkreuzt wird. Neben dem Planer hat auch die Gemeinde noch Hausaufgaben zu machen, wie Kennerknecht sagt. „Für die FFH-Verträglichkeitsprüfung bei der Regierung müssen wir darlegen, dass die Brücke an dieser Stelle zwingend notwendig ist und es keine Alternativen gibt.“

Bis der Steg gebaut wird, wird es aber wohl noch dauern. Der Gemeinderat muss den Beschluss des Ausschusses noch bestätigen. Noch länger dürfte aber die Prüfung durch die Obere Naturschutzbehörde bei der Regierung dauern. Die Gemeinde Maisach wartet schon seit geraumer Zeit auf eine Stellungnahme zur Flugplatzkonversion. Und auch die Stadt Puchheim hat noch keine Antwort auf ihre Anfrage wegen des Saatkrähenproblems erhalten.  (ad)

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