Der Jugendbeirat nach seiner Wahl im Oktober 2020 mit Jugendreferentin Begona Prieto Peral (hintenl.) und Bürgermeister Markus Kennerknecht (hinten r.): (v.l.)Anna Schorer ,die die Bereitschaftserklärungen der in Abwesenheit gewählten Elias Kern und Rishikesh Anantha Padmanaban hochhält, Lena Pfeil, Paul Berner und David Molnar.
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Der Jugendbeirat nach seiner Wahl im Oktober 2020 mit Jugendreferentin Begona Prieto Peral (hintenl.) und Bürgermeister Markus Kennerknecht (hinten r.): (v.l.)Anna Schorer ,die die Bereitschaftserklärungen der in Abwesenheit gewählten Elias Kern und Rishikesh Anantha Padmanaban hochhält, Lena Pfeil, Paul Berner und David Molnar.

Verschiedene Aktionen

Das plant der Grafrather Jugendbeirat

  • Andreas Daschner
    VonAndreas Daschner
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Einen Treffpunkt für Jugendliche, Online-Angebote, diverse Projekte und Aktionen: Der Grafrather Jugendbeirat hat viel vor. Doch als erstes braucht der Beirat einen eigenen Raum für regelmäßige Treffen. Die Gemeinde will beim Suchen helfen.

Grafrath – Der Jugendbeirat war im vergangenen Herbst neu besetzt worden. In einem Workshop erarbeiteten die Mitglieder zusammen mit Jugendreferentin Begona Prieto Peral (Grüne) und Bürgermeister Markus Kennerknecht Ideen. Die Ergebnisse dieser Jugendwerkstatt wurden nun dem Ausschuss für Familie, Soziales, Kultur und Sport vorgestellt.

Unter anderem mit einem Bolzplatz, einem Skaterplatz, dem Schwimmbad und zahlreichen Vereinen bietet die Gemeinde für die Jugend schon einiges. Doch es könnte noch mehr sein. Ein Ort zum Treffen steht dabei ganz oben auf der Wunschliste. Gemeint sind Jugendräume mit zum Beispiel Kickerautomaten und einer kleinen Küche. In der Pandemie wünschen sich die jungen Leute aber auch mehr überdachte Freiflächen.

Die Beiratsmitglieder haben aber nicht nur Wünsche an die Gemeinde. Sie wollen auch selbst einiges auf die Beine stellen. Eine Seite bei Instagram hat das Gremium bereits. Weitere Online-Angebote sollen folgen. Außerdem planen die Jugendlichen diverse Projekte und Aktionen wie zum Beispiel einen Besuch im Landtag, eine U18-Wahl, eine Praktikumsbörse, Führungen durch Gemeinde- und Kreisrat sowie einen Second-Hand-Verkauf. Wann dies alles umgesetzt werden kann, wird nicht zuletzt von der Pandemie bestimmt.

Aber auch einen eigenen Raum für regelmäßige Treffen und Besprechungen wollen die Jugendlichen haben. Prieto Peral hält die Wünsche des Beirats in drei Phasen für realisierbar. Die erste Phase dreht sich dabei um die Beschaffung eines eben solchen Raumes. Ein Treff im Monat soll dort stattfinden. „Erster Meilenstein wäre es, diesen Raum irgendwann Januar bis April 2022 zur Verfügung stellen zu können“, sagte die Jugendreferentin.

Außerdem soll an einem Konzept für einen Jugendtreff gearbeitet werden, der in Phase zwei zwischen Mai und Dezember 2022 realisiert werden könnte. Die dritte Phase im Laufe des Jahres 2023 sähe dann Veranstaltungen in dem Jugendraum vor, den die Jugendlichen selbst verwalten. Die Angebote würden eine professionelle Anleitung durch eine 450-Euro-Kraft erhalten.

Die Mitglieder des Familienausschusses nahmen das vorgestellte Konzept positiv auf. Sie wollen den Jugendbeirat unterstützen und ihm von Gemeindeseite einen Raum zur Verfügung stellen. Welcher das sein wird, muss noch ausdiskutiert werden. Dieses Vorgehen segneten die Ausschussmitglieder einstimmig ab. ad

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