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Grafrath

Gebühren für Gräber steigen kräftig an

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Die Grafrather müssen bei den Benutzungsgebühren für den Friedhof künftig tiefer in die Tasche greifen. Die Gemeinde will die Preise für die Gräber und die Nutzung des Leichenhauses anheben. 

Der Gemeinderat muss aber noch zustimmen. Im Finanzausschuss wurde die neue Gebührenkalkulation schon einmal intensiv unter die Lupe genommen. Die Haupterkenntnis dabei: Wollte die Gemeinde ihre Kosten zu 100 Prozent decken, müssten die Gebühren um 60 Prozent angehoben werden.

„Das ist ganz schön knackig“, befand Bürgermeister Markus Kennerknecht (parteifrei). Er schlug deshalb vor, einen Teil der Kosten – in erster Linie die Abschreibungen – nicht auf die Bürger umzulegen. Der Gemeindechef sprach sich dafür aus, eine Kostendeckung von 70 Prozent anzustreben.

Roger Struzena (Grüne) forderte dagegen zehn Prozentpunkte mehr: „Zum einen haben wir die Gebühren seit Bestehen des Friedhofs nie angehoben, zum anderen können wir die Preise dann eventuell wieder länger halten.“

Dem jedoch widersprach Kennerknecht. Da die Gemeinde demnächst eine Urnenwand errichten will, müssten die Kosten ohnehin neu kalkuliert werden. Letztlich folgte eine klare Mehrheit dem Vorschlag Kennerknechts.

Ein Einzelgrab soll demnach für die Ruhefrist von 20 Jahren künftig 970 statt 845 Euro kosten. Der Preis fürs Familiengrab soll von 1690 auf 1940 Euro steigen, der fürs Familiendoppelgrab von 2300 auf 2660 Euro. Urnengräber wären mit 830 Euro um 115 Euro teurer als bisher. Die Kosten für die Nutzung des Leichenhauses will der Ausschuss von 140 auf 190 Euro erhöhen.

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