Parkplatz an der Amper
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Grafrath

Müll und zu viele Leute: Arbeitsgruppe soll Gedränge auf der Amper in den Griff kriegen

  • Andreas Daschner
    vonAndreas Daschner
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Müll, Park-Chaos, unzählige Boote und ein Unfall, der einer Stand-up-Paddlerin fast das Leben gekostet hätte: Die Sommerbilanz an der Amper des Grafrather Bürgermeisters Markus Kennerknecht (parteifrei) fällt nicht positiv aus.

Grafrath – Eine Arbeitsgruppe könnte sich bald damit befassen, wie man die Probleme in den Griff kriegt.

„Zum Teil hat man die Amper vor lauter Booten nicht mehr gesehen“, sagte Kennerknecht im Gemeinderat. Die Zahl der Bootsfahrer habe ein Ausmaß angenommen, das für den Fluss nicht mehr verträglich sei. Karl Ruf (CSU/BV) beklagte das damit verbundene Mehr an Müll. „Die Leute schmeißen zum Teil ganze Boote oder deren Verpackungen ins Gebüsch.“

Die Probleme in den Griff zu bekommen, ist nach Kennerknechts Ansicht nicht einfach. Ruf schlug vor, Müllablagerungen streng zu bestrafen. Das könne man zwar in einer Satzung regeln, meinte Kennerknecht. Deren Geltungsbereich festzulegen, sei aber aufgrund der komplizierten Eigentumsverhältnisse an der Amper schwierig.

Monika Glammer-Zwölfer (Grüne) schlug vor, dass eine Arbeitsgruppe Maßnahmen erarbeiten könnte. „Nach dem Vorbild der Schulweghelfer könnte man zum Beispiel Amperhelfer einsetzen, die ordnend eingreifen“, schlug sie vor. Das Gremium stand einer solchen Arbeitsgruppe offen gegenüber.  ad

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