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Baumschutz: Grüne beklagen Probleme mit dem Biber an der Amper

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Von: Andreas Daschner

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Berufungsverhandlung im Rechtsstreit um einen Biber-Bau
Ein Biber. © Patrick Pleul/dpa

Grafrath hat ein Biberproblem. Darauf machte Monika Glammert-Zwölfer (Grüne) im Gemeinderat aufmerksam.

Grafrath – Die Tiere würden im Auwald entlang der Amper in Richtung Kottgeisering und Schöngeising jede Menge Bäume fällen.

Ein Biberschutzbeauftragter habe ihr bestätigt, dass Schutzmaßnahmen nötig seien. Die Bäume könnten durch Drahtgitter geschützt werden. Bürgermeister Markus Kennerknecht (parteifrei) sieht dabei aber ein Problem: „Wir haben es dort mit vielen Kleinstgrundstücken zu tun.“ Alle Eigentümer ins Boot zu holen, hält er für schwierig. „Eventuell können wir aufs Wasserwirtschaftsamt zugehen und zumindest die Eigentümer der größten Grundstücke.“

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Auf Nachfrage sagte Glammert-Zwölfer, dass die Biberpopulation in Grafrath eigentlich zu hoch sei. Das Tier ist jedoch streng geschützt. Anton Hackl (Grafrather Einigkeit/GE) meinte, man solle sich umhören, wo Biber eventuell sogar gebraucht werden, weil sie kurz vor dem Aussterben stehen. „Dann könnte man die Tiere umsetzen“, sagte er.  ad

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