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Grafrath orientiert sich bei neuer Aussegnungshalle an Alling

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Von: Andreas Daschner

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Der Friedhof in Höfen soll neu gestaltet werden. Eine neue Aussegnungshalle, Toiletten und ein Lagerraum sind geplant.
Der Friedhof in Höfen soll neu gestaltet werden. Eine neue Aussegnungshalle, Toiletten und ein Lagerraum sind geplant. © mm

Alling könnte eine Art Blaupause für die neue Aussegnungshalle auf dem Höfener Friedhof in Grafrath werden.

Grafrath – Bei der jüngsten Sitzung des Grafrather Gemeinderats stellte sich jedenfalls das Architekturbüro SPP vor, das auch für ähnliche Projekte in Alling und Eichenau verantwortlich ist. Bei den Ratsmitgliedern war das Echo weitgehend positiv.

Auf dem Höfener Friedhof soll eine neue Aussegnungshalle entstehen, die Trauerfeiern auch außerhalb des Kirchenraums ermöglichen würde. Toiletten und unter anderem ein Lagerraum sind ebenfalls angedacht.

„Alling geht von der Größe und Aufgabenstellung her ein wenig in unsere Richtung“, sagte Bürgermeister Markus Kennerknecht (parteifrei). Zwar wird dort die bestehende Aussegnungshalle erweitert, während in Grafrath ein kompletter Neubau fällig wird. Allerdings steht in Alling das Gebäude auch etwas abseits der Kirche.

Das kommt der Forderung von Arthur Mosandl (Grüne) zugute. Der legt viel Wert darauf, dass die unter Denkmalschutz stehende Höfener Kirche durch die neue Aussegnungshalle optisch nicht beeinträchtigt wird. Die Planer erklärten, dass auf keinen Fall eine Architektur angedacht sei, die in Konkurrenz zur Kirche steht.

Mosandl ist vom angedachten Standort zwischen Kirche und dem benachbarten Kinderhaus dennoch nicht begeistert und würde das neue Gebäude lieber weiter weg vom Gotteshaus sehen. Hierzu wird es laut Kennerknecht aber ohnehin noch Gespräche mit der Kirche geben. Monika Glammert-Zwölfer (Grüne) hält außerdem ein kleineres Gebäude für möglich, wenn ein Teil der Nutzung – zum Beispiel der Lagerraum – in der bestehenden, allerdings sanierungsbedürftigen Aussegnungshalle untergebracht würde.

Generell bekamen die Planer vom Gremium weitgehend Zustimmung. Ob sie auch den Auftrag erhalten, entscheidet sich in einer späteren Sitzung. Ein Beschluss dazu wurde nämlich noch nicht gefasst.  ad

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