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Radfahren in Grafrath soll sicherer werden.

Arbeitskreis präsentiert Vorschläge

Grafrath will schnelle Lösungen für mehr Radsicherheit

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Grafrath soll für Radfahrer schnell sicherer werden. Ein Arbeitskreis tüftelt derzeit an verschiedenen Maßnahmen. So sind Querungshilfen an diversen Stellen geplant.

Grafrath – Die Ortsdurchfahrt vom Bahnhof zum Bürger- stadl hat im Konzept des Arbeitskreises „Radverkehr Grafrath“ Priorität. Doch auch an anderen Stellen wird Handlungsbedarf gesehen.

Drei der Forderungen lauten: eine sichere Querung südlich der Bahnunterführung im Bereich der Villenstraße Süd, von dort bis zur Abzweigung der Graf-Rasso-Straße beidseitige Schutzstreifen, im weiteren Verlauf mindestens ein einseitiger Schutzstreifen. Darüber hinaus hält der Arbeitskreis sichere Querungen an der Jesenwanger Straße, am Pechhölzl und an der Lerchenstraße für nötig. Und nicht zuletzt soll am sogenannten Eiskanal an der Hauptstraße bis zum Bürgerstadl ein Schutzstreifen angebracht werden.

Einige Vorschläge wurden schon aufgegriffen

„Den Vorschlag der Schutzstreifen haben wir ja bereits aufgegriffen“, sagt Bürgermeister Markus Kennerknecht (parteifrei). Gleiches gilt auch für einige andere Vorschläge aus dem Konzept, die nicht mehr die Ortsdurchfahrt betreffen. Zum Beispiel hat die Gemeinde bereits beim Straßenbauamt wegen einer Verlängerung des Radwegs an der B 471 vom Tennisplatz bis zur Unterführung am Mülleranger und der Schlossbergstraße vorgesprochen. Und auch bei anderen überörtlichen Radwegen gibt es erste Fortschritte.

So befindet sich die Kommune derzeit in Grundstücksverhandlungen, um Flächen für Radwege von Mauern nach Etterschlag sowie von Grafrath nach Moorenweis zu ermöglichen. Noch ist allerdings nicht alles in trockenen Tüchern. Aber Kennerknecht ist optimistisch: „Es sieht gut aus.“

Arbeitskreis befasst sich mit mehr als nur Radwegen

Die vom Arbeitskreis benannten Maßnahmen umfassen jedoch nicht nur Radwege. So soll die recht marode Alte Brucker Straße geh- und radfahrtauglich gemacht werden. Die Gemeinde müsste dazu den Straßenbelag herrichten.

Am neuen Supermarkt an der Hauptstraße, der im März eröffnet, wünscht sich der Arbeitskreis Abstellmöglichkeiten für Fahrräder mit Anhänger. Und der Grafrather Bahnhof soll mit zeitgemäßen Abstellanlagen und einer freundlicheren Beleuchtung aufgerüstet werden.

Weitere Maßnahmen geplant

Weitere Maßnahmen umfassen unter anderem eine direkte Radwegvebindung vom Ortsteil Unteralting zum Sportplatz an der Mauerner Straße, Schutzstreifen an der Adalmuntsstraße oder eine neue Brücke über die B 471 als direkte Verbindung vom Bahnhof kommend zum neuen Supermarkt.

Inwieweit die einzelnen Punkte umsetzbar sind, müssen zum Teil die Beratungen mit den Behörden zeigen. Der Gemeinderat hat das Konzept jedenfalls abgesegnet. Kennerknecht: „Mit dem Arbeitskreis war es ein gutes Miteinander.“

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