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So sah die Planung im März aus. Jetzt soll das Gebäude aber doch höher werden.

Neueste Planungen bekannt

Grafrather Supermarkt wird noch viel größer

Grafrath – Mehr Verkaufsfläche, kein Getränkemarkt, fast drei Meter höher: Die neueste Planung für den Supermarkt an der Grafrather Hauptstraße barg für die Mitglieder im Bauausschuss einige Überraschungen.

Obwohl es auch kritische Stimmen gab, segnete das Gremium den Entwurf aber mit einer deutlichen 6:2-Mehrheit ab.

Nachdem die große Marktvariante bislang wegen Grundstücksstreitigkeiten gescheitert war, hieß es zunächst, dass ein Supermarkt mit 800 Quadratmetern Verkaufsfläche und einem eigenen Getränkemarkt entstehen soll. Doch in den nun vom Architekten Rupert Auer vorgestellten Plänen taucht der Getränkemarkt nicht mehr auf. Stattdessen sind 1200 Quadratmeter für den Supermarkt vorgesehen. Als Betreiber des Marktes ist Rewe im Gespräch. Außerdem ist ein Backshop mit rund 80 Quadratmetern vorgesehen, vor dem Supermarkt soll eine 50 Quadratmeter große Freifläche für einen Café-Betrieb eingerichtet werden.

Gegenüber der großen Variante, in der ein 1200 Quadratmeter großer Super- und ein eigener Getränkemarkt vorgesehen waren, werden die Verkaufsflächen in der Summe weniger – ein Umstand, der Klaus Rüth (GE) gar nicht gefällt. „Wir haben am Bahnhof schon einen Markt mit zu geringen Flächen und der damit einhergehenden Akzeptanz bei der Bevölkerung.“ Kritisch sah Rüth auch die geplante Höhe des Bauwerks. Die neue Planung sieht ein flach geneigtes Satteldach vor, dass am Giebel eine Höhe von gut 13 Metern erreicht. Knapp drei Meter mehr als die bisherige Planung mit Flachdach. Dass dadurch die Nachbargrundstücke etwas mehr verschattet werden, stritt Auer nicht ab. „Die Abstandsflächen werden aber eingehalten“, erklärte der Planer.

Größer als in der bisherigen Planung fällt die Tiefgarage aus. Darin werden die Stellplätze untergebracht, die auf dem nicht mehr zur Verfügung stehenden Weinberger-Grundstück vorgesehen waren. Mit insgesamt 93 Stellplätzen, davon 59 unterirdisch, stehen mehr zur Verfügung, als erforderlich sind. Im ersten Obergeschoss sind wie bisher barrierefreie Wohnungen, darunter auch Ein-Zimmer-Appartments, und Gewerbeflächen vorgesehen. Das zweite Obergeschoss soll ein reines Wohngeschoss werden.

von Andreas Daschner

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