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Die Ablagerungen von Bauschutt am denkmalgeschützten Stadel (hinten) des früheenklosterwirts sind Grünen-Gemeinderat Struzena ein Dorn im Auge.

Bauarbeiten in Grafrath

Grüne befürchten Schäden an Klosterwirt-Stadel

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Ärger um die Baustelle am Klosterwirt: Nach dem Abriss des Wirtsgebäudes wurde Aushubmaterial am Stadel gelagert. Grünen-Gemeinderat Roger Struzena machte sich deshalb Sorgen um das denkmalgeschützte Gebäude. Sogar das Landratsamt trat auf den Plan.

Grafrath – „Ich sehe mit etwas Sorge den Zustand des Stadels“, sagt Struzena. Berge von Aushubmaterial an der Außenwand des alten Mauerwerks seien ein unhaltbarer Zustand, der nur weitere Schäden am Gebäude verursache. Vom Landratsamt erhielt Struzena die Auskunft, dass nach seinem Hinweis eine Baukontrolle erfolgt sei. Ihm wurde mitgeteilt, dass man tatsächlich davon ausgehen müsse, dass die Lagerungen von Aushub- und Baumaterial die Bausubstanz bereits geschädigt haben.

Auch die Gemeinde wurde von dem Vorgang in Kenntnis gesetzt. Weiter befasst hat sich Bürgermeister Markus Kennerknecht (parteifrei) damit aber nicht. „Das ist eine Angelegenheit zwischen dem Bauherrn und dem Landratsamt“, sagte er.

Aus der Kreisbehörde hieß es, dass ein Sanierungskonzept durch einen qualifizierten Tragwerkplaner erforderlich sei. Soll heißen: Die Statik muss geprüft werden, damit das Material ohne weitere Schäden entfernt werden kann.

Thomas Hutter, dessen Firma „Wohnen Huttner Immobilien“ das Klosterwirt-Areal mit der GM Baubetreuung aus Fürstenfeldbruck entwickelt, kann die Aufregung nicht nachvollziehen. „Das Erdmaterial muss noch begutachtet werden“, sagte er dem Tagblatt. Am Gebäude seien keine Schäden entstanden. „Der Aushub kommt in dieser Woche weg.“  ad

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