2015 wurde gerodet 

Kahler Ortseingang löst Streit mit Behörde aus

Seit 2015 herrscht am Grafrather Ortseingang von Inning kommend Kahlschlag. Das Straßenbauamt hatte seinerzeit dort im Rahmen von Pflegearbeiten Rodungen durchgeführt. Die versprochenen Ersatzpflanzungen lassen jedoch auf sich warten.

Grafrath – Das ärgert nicht nur Bürgermeister Markus Kennerknecht (parteifrei). „Ich werde immer wieder von Bürgern angesprochen, wann da endlich etwas geschieht“, sagte der Rathauschef auf Tagblatt-Nachfrage. Ursprünglich hatte das Straßenbauamt versprochen, dass die Neupflanzungen im Frühjahr erfolgen sollten. Doch mittlerweile ist Sommer – und geschehen ist nichts. „Das Straßenbauamt hat der Gemeinde mitgeteilt, dass die Arbeiten wegen Vertragsschwierigkeiten mit der ausführenden Firma nicht mehr in dieser Pflanzperiode durchgeführt werden können“, sagt Kennerknecht. Stattdessen müssten sie auf den Herbst verschoben werden. Der Rathauschef will nun darauf drängen, dass das dann auch wirklich geschieht. „Es ist einfach ärgerlich: Wenn von der Gemeinde etwas gefordert wird, muss es schnell gehen, und hier macht es sich das Straßenbauamt vergleichsweise einfach“, schimpft Kennerknecht.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Gemeinde wegen Pflanzarbeiten mit der Behörde im Clinch liegt. Auch die Rodungen am Zubringer im Bereich Haupt-/Bahnhofstraße zur B 471 hatten für Ärger gesorgt. Dort war das Schnittgut lange am Straßenrand gelagert worden und hatte kein schönes Bild abgegeben. Erst als sich Kennerknecht öffentlich darüber beschwerte, wurde das Amt tätig. Gleiches hofft er nun im Fall der gerodeten Fläche am Ortseingang. (ad)

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