Gruß von der Amper: Die älteste Abbildung von 1896 ziert das Titelblatt des Grafrath-Kalenders 2017.  

Historie

Kalender mit alten Grafrath-Ansichtskarten

Grafrath – Archivarin Christel Hiltmann hat einen Kalender mit alten Ansichtskarten aus Grafrath zusammengestellt. Er wird dieses Wochenende am Christkindlmarkt verkauft.

Als am 1. Mai 1873 der Bahnhof Grafrath eröffnete, gab es neue Perspektiven für die Dörfer. Grafrath war in knapp einer Stunde von München aus erreichbar. Die Schönheit des Ampertales lockte die Großstädter, die eine Landpartie, einen Sonntagsausflug unternahmen oder zu einer Wallfahrt kamen. Sommerfrischler, vermögende Bürger, Literaten und Maler gefiel es so gut, dass sie sich einmieteten oder ansiedelten.

Es setzte eine Villenbebauung entlang der Amper ein. Der Aufschwung des beschaulichen Ampertales begann.

Natürlich wollte man die Daheimgebliebenen Anteil nehmen lassen und verschickte Ansichtskarten. Im Archiv der Gemeinde liegt eine Sammlung alter Ansichtskarten aus dieser Zeit. Und so führt der neue Kalender in einer kleinen Zeitreise in die Geschichte Grafraths. Es sind prächtige Häuser abgebildet, von denen heute noch einige stehen, von anderen gibt es nur noch die Bilder zur Erinnerung. Der Kalender ist am Christkindlmarkt und an der Kasse der Gemeindeverwaltung für zehn Euro zu kaufen.

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