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Ankunft in München: Famata mit Wolfgang Fischer.

Liberia-Hilfsverein und Kreisklinik helfen zusammen

Krankes Mädchen aus Afrika bekommt Hilfe in Bruck

Grafrath/Fürstenfeldbruck – Vor vier Jahren war Famata Cephas aus Liberia schon einmal in den Landkreis geholt worden. Auf erneute Initiative des Liberia-Hilfsvereins von Thomas Böhner aus Grafrath wird das kranke Mädchen nun wieder in Bruck operiert.

Ihre Knochenmarksvereiterung ist wieder akut, wenn sie nicht operiert wird, droht eine Amputation. Schon vor vier Jahren hatten viele Spenden und tatkräftige Hilfe von allen Seiten der damals Neunjährigen geholfen. Es wurde sogar ein dauerhafter Unterstützerkreis gegründet.

Jetzt hofft Böhner, dass sich das Engagement wiederholt. Er hatte Famata im März in Liberia besucht und bemerkt, dass sie wieder eine offene Wunde am Bein hatte. Er ließ sie sofort röntgen und zeigte, zurück daheim, die Aufnahme dem Unfallchirurgen Dr. Andreas Ewert. Schnell war klar: Das Mädchen muss nochmals operiert werden. Ohne Behandlung würde sie zum Krüppel werden.

OP und Pflege werden von dem Arzt und der Kreisklinik gespendet. Trotzdem fehlt noch eine Menge Geld. Für Flüge, Flughafen- und Visumgebühren. Auch dieses Mal war es wieder sehr schwierig, Famata nach Deutschland zu holen. „Die Behörden hatten bis zum Schluss extreme Hürden aufgebaut, um ihr das Visum zu erteilen“, berichtet Böhner. Nach viel Hin und Her kam sie kürzlich in München an und wurde von Wolfgang Fischer in Empfang genommen, dem Sprecher ihres Unterstützerkreises aus Fürstenfeldbruck.

„Er hat die schwierigsten Umstände in monatelanger Vorarbeit gemeistert“, lobt Böhner. Er ist zuversichtlich, dass nun auch die Tagblatt-Leser – wie schon vor vier Jahren – mit anpacken und erneut spenden. Weitere Informationen über das Mädchen und die Kontonummer finden sich im Internet auf help-liberia.com.

tb

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