Das Team der Nachbarschaftshilfe: (v.l.) Peter Dörffel, Gabriele Mosandl, Heike Kerscher, Christine Bloching-Hedwig, Susanne Marach, Jutta Strasdat und Christian Strasdat.

Grafrath

Nachbarschaftshilfe bietet jetzt Omas und Opas zum Ausleihen an

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Oma und Opa zum Ausleihen – so heißt der Service, den die Nachbarschaftshilfe Grafrath neu aufbaut. 

Grafrath – Die ehrenamtlichen Helfer haben sich neu aufgestellt und wollen mit dem neuen Angebot einen generationenübergreifenden Austausch ermöglichen. „Einfach jemanden haben, der Zeit hat. Das wünschen sich viele Kinder“, sagt Christine Bloching-Hedwig, Vize-Vorsitzende der Nachbarschaftshilfe. „Aber oft wohnen die eigenen Großeltern weit weg oder sind noch berufstätig und deshalb selten verfügbar.“ Darum soll es jetzt Oma und Opa bei der Nachbarschaftshilfe zum Ausleihen geben. Soll heißen: Ältere Menschen, die Zeit und Lust haben, sich mit Kindern zu beschäftigen, stellen sich als Ersatz-Großeltern zur Verfügung.

Ausleih-Großeltern sollen Austausch der Generationen stärken

„Intention unseres Angebots ist der Austausch zwischen den Generationen und eine zusätzliche Hilfe für die Familien“, erklärt Bloching-Hedwig, die im April den Vize-Vorsitz übernommen hat. Außerdem wurde Jutta Strasdat zur neuen Vorsitzenden gewählt. Das Vorstandsteam komplettieren Susanne Marach (Kasse) und Christian Strasdat (Schriftführer). Als Beisitzer fungieren Gabriele Mosandl, Heike Kerscher und Peter Dörffel.

Außerdem gibt es den Fahrdienst-Service

Neben dem neuen Service bietet das Team auch die bewährten Hilfeleistungen der 2014 gegründeten Nachbarschaftshilfe weiter an. Es gibt Fahrdienste zum Arzt oder zum Einkaufen, begleitete Spaziergänge, kleinere Ausflüge oder Friedhofsbesuche. „Bekanntlich macht vieles zu zweit mehr Freude“, sagt Bloching-Hedwig. Die freiwilligen Helfer sorgen dafür, dass die Menschen, die sie unterstützen, Ansprache haben und ihnen nicht die Decke auf den Kopf fällt.

Kleinere Hilfen im Haushalt

Dazu kommen kleinere Hilfen im Haushalt, Füttern und Ausführen von Haustieren im Krankheitsfall oder Hilfe bei Behördengängen. „Wir bieten auch eine Telefonkette an, um sicher sein zu können, dass es Hilfesuchenden gut geht“, sagt Bloching-Hedwig. Bei dieser Telefonkette rufen sich die Teilnehmer in einer vorher vereinbarten Reihenfolge an. Ist jemand nicht mehr in der Lage, ans Telefon zu gehen, wird schnell Hilfe gerufen.

Für alle Angebote sucht die Nachbarschaftshilfe laufend Helfer. Wer Interesse hat, kann sich bei der Koordinationsstelle in der Rasso-Apotheke unter Telefon (08144) 290 melden. Künftig wollen die Helfer auch Online erreichbar sein. „Eine Homepage wird derzeit erstellt“, sagt Christine Bloching-Hedwig.

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