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Das ist doch keine Mülldeponie: Der Grafrather Hugo Syber ist stinksauer.

Anwohner verärgert

Säckeweise Müll auf Grafrather Wiese

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Auf einer Wiese an der Kottgeiseringer Straße in Grafrath hat ein Umweltsünder säckeweise Müll entsorgt. Seit rund einer Woche liegen die blauen und weißen Säcke dort. Zum Teil haben sie große Löcher und der Hausmüll ist verstreut.

Grafrath – Anwohner Hugo Syber ist sauer: „Warum macht man so was?“ Er vermutet, dass Tiere die Säcke aufreißen. Was der Grafrather überhaupt nicht versteht: Der Müllsünder hat den Abfall ein ganzes Stück weit zu dem Gebüsch getragen. Syber: „Da kann man auch gleich da hinfahren, wo man den Müll vernünftig entsorgen kann.“

Auch nahe einer Sitzbank entlang der Strecke, auf der der Grafrather oft spazieren geht, lag vor kurzem noch jede Menge Abfall. „Den hat aber jemand weggeräumt“, sagt er. Was den ehemaligen Vorsitzenden des örtlichen Obst- und Gartenbauvereins besonders ärgert: Während seiner Amtszeit hatte der Verein die Bäume und Sträucher entlang der Kottgeiseringer Straße gepflanzt. Nun wird das ehrenamtlich geschaffene Werk als Mülldeponie missbraucht.

Der Grafrather Bürgermeister Markus Kennerknecht (parteifrei) wusste von dem abgelagerten Müll bislang zwar nichts. Aber auch beim kleinen Wertstoffhof an der nahen Bahnhofstraße seien Müllsäcke gefunden worden. „Da scheint jemand seinen Abfall großflächig entsorgt zu haben“, sagt der Rathauschef. Auf Tagblatt-Nachfrage erklärte er, dass der Bauhof die Säcke schnellstmöglich entfernen werde.

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