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Grafrath

Straßenausbau: Die Schlussrechnung liegt vor

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Teurer als bei der Vergabe, aber immer noch billiger als bei der ersten Berechnung kommt die Gemeinde der Ausbau der Jesenwanger Straße.

Grafrath – . Die Schlussrechnung beläuft sich auf 1,67 Millionen Euro. Einen Teil davon soll es vom Staat zurückgeben – als Ersatz dafür, dass die Straßenausbaubeitragssatzung (Strabs) mit der Grundeignerbeteiligung abgeschafft wurde.

Das Angebot der Firma hatte seinerzeit bei 1,5 Millionen Euro gelegen – etwa eine Viertelmillion Euro unter der Berechnung des Planungsbüros. Dass es nun doch wieder teurer wurde, liegt laut Bürgermeister Markus Kennerknecht (parteifrei) an Mehrkosten für die Entsorgung des Aushubs. Dennoch ist der Rathauschef mit dem Ablauf der Bauarbeiten zufrieden: „Dafür, dass die Baustelle nicht ganz einfach war, ist alles gut gelaufen.“

Die Kosten muss die Gemeinde nicht alleine tragen. Kennerknecht geht davon aus, dass der Staat einen Betrag von rund 680 000 Euro übernimmt. Dieses Geld hätte die Gemeinde von den Grundeigentümern verlangen können, wenn die Strabs nicht abgeschafft worden wäre. Allerdings rechnet der Rathauschef damit, auf die Ersatzleistung noch ein wenig warten zu müssen. „Wir gehen von einer Abschlagszahlung von 200 000 Euro in diesem Jahr aus.“ Der Rest werde wohl erst 2020 fließen, wenn sich die neue Bürokratie eingespielt hat.

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