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Zeigen auf das umstrittene Schild: Ingrid und Walter Hauke aus Grafrath hatten sich beschwert. 

Polizei hat Okay gegeben 

Zone 30 ersetzt unübersichtliche Beschilderung

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Das Gebiet an der Jesenwanger Straße in Grafrath wird künftig zu einer Zone 30. Der Gemeinderat erhofft sich dadurch mehr Klarheit bei der Beschilderung.

Grafrath –  Im Frühjahr 2017 hatte sich eine Anwohnerin beschwert, weil das geltende Tempo 30 nicht klar erkennbar gewesen sein soll. „Die Anwohner, die aus dem Gärtnerweg, der Hubertusstraße und der Försterstraße in die Jesenwanger Straße einbiegen, sehen bis zur Hausnummer 20 kein 30er-Schild“, sagte Walter Hauke damals. Im Gegenteil: Bei den Einmündungen der Hubertus- und der Försterstraße werde sogar ein Ende der dortigen Zone 30 angezeigt. Geblitzt worden war Haukes Ehefrau Ingrid auf Höhe der Hausnummer 24, also vor dem besagten 30er-Schild.

Zum aktuellen Gemeinderatsbeschluss gehört, dass zur 30er-Zone mit der Jesenwanger Straße auch die Förster-, Hubertus- Engelschalk-, Brunnleiten- und Konradstraße sowie der Gärtnerweg gehören. Damit ist automatisch eine Rechts-vor-links-Regelung an den Einmündungen verbunden.

Strittig war allerdings, ob die Zone 30 schon ab der Bahnhofstraße oder erst nach der Einmündung des Pechhölzl gelten soll. Bürgermeister Markus Kennerknecht (parteifrei) wollte vermeiden, dass auch an der Einmündung des Pechhölzl in die Jesenwanger Straße „Rechts vor Links“ gilt. Aktuell haben die Fahrzeuge auf der Jesenwanger Straße die Vorfahrt.

„Die Einmündung ist aufgrund der baulichen Situation gefährlich“, sagte der Rathauschef in der Sitzung. Wegen der fehlenden Übersichtlichkeit wolle er unbedingt vermeiden, dort die Vorfahrt zu ändern.

Roger Struzena (Grüne) wollte die Situation von einem Verkehrsplaner prüfen lassen. Er fand dafür aber keine Mehrheit im Ratsgremium. Die Zone 30 wird daher nach der Einmündung des Pechhölzl beginnen. „Die Polizei hat ihr Okay gegeben“, sagte Kennerknecht. Dafür, dass das Tempo auch eingehalten wird, soll die Gemeinde sorgen. Im Rahmen der kommunalen Verkehrsüberwachung werden künftig Tempomessungen vorgenommen. 

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