+
Beispielfoto

Nach Sanierung

Grafrath verzeichnet weniger Wasserverluste

 Die schrittweise Sanierung des Grafrather Wasserleitungsnetzes trägt Früchte. Vor vier Jahren lagen die Wasserverluste noch bei deutlich über 40 Prozent. 

Grafrath 2016 versickerten nur noch etwa 26 Prozent des geförderten Wassers durch Leitungsschäden in den Boden. Das geht aus Zahlen hervor, die Bürgermeister Markus Kennerknecht (parteifrei) nun im Bauausschuss vorlegte.

Bei genau 42,5 Prozent lagen die Verluste im Jahr 2013 noch – einer der höchsten Werte im Landkreis. Damals – und auch im Folgejahr – musste die Kommune sogar etwas mehr Wasser fördern, als die laut wasserrechtlichem Bescheid eigentlich genehmigten 600 000 Kubikmeter. Doch das ist nun nicht mehr nötig. Mittlerweile ist die Fördermenge seit drei Jahren wieder auf Werte um die 550.000 Kubikmeter gesunken.

Die Verluste konnten seit 2013 durch Reparaturen an den teils Jahrzehnte alten Leitungen kontinuierlich gesenkt werden. 2014 lag der Wert noch bei 39,2 Prozent, 2015 bei 32,1 Prozent. Vergangenes Jahr versickerten nur noch 23,6 Prozent der geförderten Menge von rund 542.500 Kubikmetern im Boden. Weitere 1125 Kubikmeter wurden bei Hydrantenprüfungen verbraucht. „Dies wird bei den Verlusten nicht berücksichtigt“, so Kennerknecht. (ad)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Leopold aus Esting
Daniela und Sebastian Christoph aus Esting freuen sich gemeinsam mit dem vierjährigen Xaver über die Geburt von Baby Leopold. Der Bub war bei seiner Geburt im Brucker …
Leopold aus Esting
Neue Gemeinderäte vereidigt
Zwei neue Gemeinderäte der CSU musste Bürgermeister Martin Schäfer (UWG) vereidigen. Josef Schauer rückt für die verstorbene Barbara Maurer nach, Michael Schweyer für …
Neue Gemeinderäte vereidigt
Nach schwerem Unfall möchte die Gemeinde reagieren - kann aber nicht
Anfang Mai ist es auf der Kreisstraße 8 zwischen Maisach und Malching zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Radfahrer und einem Motorradfahrer gekommen. …
Nach schwerem Unfall möchte die Gemeinde reagieren - kann aber nicht
Nur der dicke Bohrer kommt durch
Derzeit wird eine Trinkwasserleitung von Malching nach Germerswang verlegt. Das machte große Probleme, wie im Gemeinderat berichtet wurde. 
Nur der dicke Bohrer kommt durch

Kommentare