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Deutliche Reifenspuren haben die Vandalen am Allinger Modellflugplatz hinterlassen.

In Alling

Grober Vandalismus am Modellflugplatz

Immer wieder kommt es zu Zerstörungen am Allinger Platz für Modellflieger. Die Verantwortlichen haben Anzeige erstattet – und eine Belohnung für Hinweise auf den Täter ausgesetzt.

Auch über dieses aufgebrochene Geräte-Häuserl ärgern sich die Modellflieger.

AllingDas Gelände wurde im November und Dezember dieses Jahres drei Mal von Rowdies heimgesucht. Beim ersten Angriff (3./4. November) wurde die präparierte Landebahn mit tiefen Reifenspuren verwüstet. Bei der zweiten Attacke (10./11. Dezember) rissen die Unbekannten eine in fünf Metern Höhe angebrachte Kamera mit einer Alustange herunter. Außerdem brachen sie ein kleines Häuschen auf, in dem ein alter Benzinrasermäher untergebracht ist und ein Handy für die Erreichbarkeit am Platz. Das Mobiltelefon zertrümmerten die Täter brachial und ließen es liegen.

Beim dritten Angriff (13./14. Dezember) wurden erneut die Landebahn und der Bereich darum herum mit einem vierrädrigen Fahrzeug verwüstet. Die Fahrspuren stammen möglicherweise von einem Quad mit einer Spurweite von 1,40 Meter, mutmaßt man im Verein. Außerdem wurde das Minihäuschen der Flugmodellsportgruppe (FMSG) wieder aufgebrochen. Die rund 70 betroffenen Modellflieger zeigen sich konsterniert. „Wer will uns unser Hobby durch diese sinnlosen Aktionen vergraulen?“, fragen sie sich.

Neben den entsprechenden Anzeigen bei der Polizei haben die Hobby-Flieger 500 Euro Belohnung ausgesetzt für Hinweise, die zur Ergreifung des Täter führen. Hinweise an die Polizei in Germering unter Telefon (089) 8 94 15 70. Die Modellflieger fürchten, einen Erzfeind zu haben, der ihnen den Spaß am Fliegen nehmen will.

st

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