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Musikvideo als gemeinsame Aktion

Liedermacherin komponiert Fairtrade-Song für Agenda-21-Projekt

Gröbenzell – Die Fairtrade-Steuerungsgruppe hat ein Musikvideo produziert. Thema: globale Gerechtigkeit und Fairtrade. Kooperiert hat sie dabei mit der Münchner Liedermacherin Carolin Schiebel, die den Song „Gegenlenken“ komponiert hat.

Das Video und der hierzu entstandene Song sind das Ergebnis einer zufälligen Begegnung der Liedermacherin Carolin Schiebel mit Joachim Niehoff. Der Sprecher der Fairtrade-Steuerungsgruppe hörte die 38-Jährige auf einer Vernissage singen. Sie trat 2014 in der Galerie im Bürgerhaus auf.

Niehoff packte die Gelegenheit beim Schopf und erklärte der Münchnerin seine Idee: In einem Song inklusive Video soll die Botschaft des Fairen Handels mit der Fairtrade-Gemeinde Gröbenzell verknüpft werden. „Ich bin selbst jemand, der sehr nachhaltig und umweltbewusst lebt“, sagt Schiebel über sich. „Deswegen konnte ich da voll dahinter stehen.“ Auch hatte sie so etwas noch nie zuvor gemacht.

So entstand zuerst das Lied „Gegenlenken“. Darin wird eine Konsumphilosophie thematisiert, die wenig Verantwortung gegenüber Menschen in benachteiligten Regionen der Welt kennt. Gemeinsam mit dem Filmemacher Benjamin Burg entwickelten sie dann ein Konzept.

„Im Oktober ging es an den Videodreh“, erzählt Schiebel. Dafür besuchten sie verschiedene Orte in Gröbenzell. „Wir waren am Ortseingang, vor dem Bürgerhaus, an der Russenbrücke und an der Kneipp-Anlage am Gröbenbach“, schildert die Protagonistin. Das Video besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen. Zum einen sieht man die Sängerin in Gröbenzell und im Studio musizieren. Zum andeten werden Bilder und kleine Filmparts vom Hilfswerk Misereor eingespielt.

Das Lied beschreibt Schiebel als eher ruhig, aber sehr optimistisch. „Der Refrain reißt einen dann schon mit“, erklärt sie. Man könne direkt von einem Lied mit „Ohrwurmcharakter“ sprechen. Der Song soll an das Wir-Gefühl appellieren, an Menschlichkeit und ein Miteinander, welches nicht an Staatsgrenzen endet.

Wie das dann klingt, kann man sich auf den Webseiten der Agenda 21 Gröbenzell (www.a21-groebenzell.de) und der Agenda 21 Fürstenfeldbruck (www.agenda21-ffb.de) anhören. Ab Mitte Januar dann auch über die Webseite der Gemeinde (www.groebenzell.de). Geplant ist außerdem, dass das Video auf allen Seiten von Fairtrade-Städten geteilt werden soll – deutschlandweit. (ew)

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