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Spielten bei der Musiknacht in der Kirchenstraße auf: Die Band „The Rocks“.

Musikabend mit 18 Bands

4000 Besucher bei Musiknacht

Von Jazz über Italo-Hits bis hin zu Volksfest-Klassikern – bei der Gröbenzeller Musiknacht war für jeden etwas geboten. Viele, aber nicht alle Besucher waren zufrieden.

Gröbenzell Es ist super.“ Waltraud Rainer ist begeistert. Seit Jahren genießt die Gautingerin mit ihrem Ehemann immer wieder die Musiknacht. Freunde aus Gröbenzell hatten sie vor Jahren darauf aufmerksam gemacht. Zwar regnete es gegen 22 Uhr, doch der Schauer war schnell wieder vorbei. Wie viele andere Besucher auch wichen die Rainers einfach in die Lokale aus, um den Bands dort zu lauschen.

18 Bands unterhielten die Musikbegeisterten in diesem Jahr – unter freiem Himmel, in Gaststätten, in Bürohäusern und im Bürgerhaus. Teils spielten sie im Ortszentrum auf, teils aber auch außerhalb davon, ein kostenloser Bus-shuttle sorgte für problemloses Wechseln der Lokalitäten.

Für jeden Musikgeschmack war etwas geboten. Während eine Open-Air Bühne im Tiroler Hof mit Schlagern der 1950er-Jahre vorwiegend die ältere Generation anlockte, klangen aus einem Lokal in der Bahnhofstraße italienische Töne. Wenige Meter entfernt waren auf dem Bahnhofsvorplatz zu später Stunde Kult- und Wiesnhits zu hören, im Bürgerhaus bot ein Saxophonquartett Jazz und Evergreens. Veranstalter Thomas Breitenfellner schätzt, dass bis zu 4000 Menschen jeglichen Alters die Musiknacht teils bis in die frühen Morgenstunden besucht haben.

So begeistert wie Waltraud Rainer war aber nicht jeder. Frank Hermann aus Lochhausen hatte zwar auch viel Spaß, war aber über den Eintrittspreis – zehn Euro im Vorverkauf oder zwölf Euro am Abend selber – wenig erfreut. Ob Eintritt bezahlt worden war, wurde bei mancher Lokalität auch noch nach 23 Uhr kontrolliert. Bei anderen Festivals, wie etwa bei Jazz in allen Gassen in Dachau, betrage der Eintritt gerade einmal die Hälfte, so Hermann.

Kritik gab es aber auch an der Qualität der Bands. So meinte ein Gröbenzeller, der allerdings seinen Namen nicht in der Zeitung lesen wollte, diese sei bei so mancher Band nicht besonders gut. Eine rauchige Stimme allein bedeute nicht, gut singen zu können, lautete sein Kommentar zum Auftritt einer Sängerin. (sus)

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