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Musikalischer Abschied: Bei der Abiturfeier des Gröbenzeller Gymnasiums griffen die Schüler zu den Instrumenten und Mikros. 

Mit Musik verabschiedet

Abifeier in Gröbenzell: Ihnen steht eine goldene Zukunft bevor

„Wir haben es geschafft“: Die Freude war groß bei den drei Abiturienten, die sich auf der Feier zur bestandenen Reifeprüfung in einer Rede von ihrer Gröbenzeller Schule verabschiedeten.

Gröbenzell – Doch offensichtlich war nicht nur die Freude über die bestandene Prüfung groß. Zwölf Jahre lang habe man sehnsüchtig auf den Tag hingearbeitet, an dem man von der Schule Abschied nehmen und das Leben genießen kann. So beschrieben es Natalie Jäger, Max Schwab und Max Hernier.

Die drei bedankten sich bei Eltern und Lehrern für die Unterstützung. Sie verhehlten aber auch nicht, dass so mancher Lehrer mit dafür verantwortlich sei, dass man sich auch auf die Zeit nach der Schule freue.

Adrian Heckenberger, Max Zoschke und Paulina Skubacz von der Schülermitverantwortung waren überzeugt, dass den Abiturienten eine goldene Zukunft bevorstehe. Immerhin haben sie das Abitur bestanden – das bayerische noch dazu. Allerdings: Von so etwas wie einer Steuererklärung hätten die Abiturienten keine Ahnung. Dafür könnten sie ein Gedicht interpretieren, von oben bis unten und vorne bis hinten.

Bürgermeister Schäfer ermutigt Abiturienten, die es heuer nicht geschafft haben

Direktor Boris Hackl nahm den Seitenhieb mit Humor: Das Ausfüllen einer Steuererklärung könnte sich in Zukunft dank künstlicher Intelligenz sowieso erübrigen. Hackl widmete sich in seiner Rede den möglichen Veränderungen in der Zukunft. Er prognostizierte, ein digitaler Arzt werde Krankheiten erkennen können. Um dem Patienten allerdings Zuversicht zu vermitteln, brauche es immer noch einen echten Menschen.

Der Schulreferent des Landkreises, Christian Stangl, und der Vertreter des Elternbeirates, Notker Lampart, widmeten sich dem Thema Erziehung. Der Lehrer am Gröbenzeller Gymnasium, Stangl, hielt sich dabei an Immanuel Kant, Lampart an Karl Valentin, der festgestellt hatte: „Wir brauchen unsere Kinder nicht zu erziehen, sie machen uns sowieso alles nach.“

Bürgermeister Martin Schäfer sprach auch die Abiturienten an, die es in diesem Jahr nicht geschafft haben. Er forderte sie dazu auf, nicht aufzugeben. Nicht nur Albert Einstein, auch Politiker wie Christian Wulff, Edmund Stoiber und er selber hätten eine Ehrenrunde gedreht.

Susanne Schwind

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